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	<title>handlungs:plan &#187; Gastartikel</title>
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	<description>Ergotherapie im Web</description>
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		<title>Gastartikel: Son-Rise in der Praxis – Williams Entwicklung Teil 2</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 10:26:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastartikel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eva Maria Rucker absolvierte im Herbst 2010 die Ausbildung zur Ergotherapeutin. Mit ihren Wurzeln tief im Süden Österreichs verankert, wurde sie von ihren Flügeln über den Atlantik getragen und fand sich im Osten der Vereinigten Staaten wieder. Dort widmet sie sich seit Januar 2011 den Pflichten eines Au-pairs mit therapeutischem Know-How. Zu ihren Schützlingen zählt [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://www.handlungsplan.net/wp-content/uploads/2011/03/Eva-Maria-Rucker.jpg" rel="lightbox[2470]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2460" title="Eva-Maria Rucker" src="http://www.handlungsplan.net/wp-content/uploads/2011/03/Eva-Maria-Rucker-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><em>Eva Maria Rucker absolvierte im Herbst 2010 die Ausbildung zur Ergotherapeutin. Mit ihren Wurzeln tief im Süden Österreichs verankert, wurde sie von ihren Flügeln über den Atlantik getragen und fand sich im Osten der Vereinigten Staaten wieder. Dort widmet sie sich seit Januar 2011 den Pflichten eines Au-pairs mit therapeutischem Know-How. Zu ihren Schützlingen zählt unter anderem ein 10-jähriger Autist (frühkindlicher Autismus) mit der Vorliebe für Kinderlieder und Straßenkreide. Das Therapieprogramm welches die speziellen Bedürfnisse und den individuellen Entwicklungsverlauf des Jungen berücksichtigt, nennt sich Son-Rise-Programm. In regelmäßigen Beiträgen wird versucht die einzigartige Geschichte dieses Verfahrens interessierten Leserinnen und Lesern näher zu bringen, alltägliche Erlebnisse sowie singuläre oder wiederkehrende Erfahrungen mit dem therapeutischen System und dem „Klienten“ schriftlich festzuhalten und spezifische Aspekte aus einem ergotherapeutischen Blickwinkel zu analysieren.</em></p>
<hr style="text-align: left;" />
<h3>Einleitung</h3>
<p>Manchmal ist das Leben schon komisch. Würde man mich auf der Straße ganz ungezwungen nach Williams Fortschritt fragen, würde ich zu aller Erst einmal grinsen. Anschließend verließen solch banale Phrasen wie:“ Ach ja, eigentlich eh ganz positiv. Ist jetzt viel umgänglicher, kann sich besser mitteilen und so&#8230;.“ meinen Mund. Doch nun, durch das Verfassen dieser Artikelserie ist es mir möglich nochmals all die, manchmal sehr nichtig scheinenden, jedoch enorm wirkenden, Veränderungen vor meinem geistigen Auge durchzugehen, sie in ihre Details und Einzelschritte zu zerkauen um sie schließlich verständlich und zusammenfassend durch die Tastatur „zu Papier“ zu bringen. Einfach herrlich. Vor allem deswegen, weil viel, viel mehr als vorerst angenommen mit William geschah und mich erst dieses Resümee die Dinge in ihrer Gesamtheit erkennen lässt.</p>
<p>Die Themen die ich in diesem Beitrag ansprechen möchte, sind folgende:</p>
<ul>
<li>Dauer der sozialen Interaktion</li>
<li>Essverhalten/Verhalten in der Nähe von Nahrungsmittel</li>
<li>Zeichen-, Malfähigkeiten</li>
<li>Verbale Kommunikation</li>
<li>Gewicht</li>
</ul>
<h3>Dauer der sozialen Interaktion</h3>
<p>Dank der schriftlichen Dokumentation nach jeder erfolgten Einheit ist eine deutliche Verlängerung der sozialen Interaktion feststell- und nachlesbar. Natürlich gibt es nun wieder Tage, an denen sich William zurückzieht und sein Interesse an Gesellschaft oder gemeinsamen Spiel eher bescheiden ist.  Nichtsdestotrotz ist die durchschnittliche Interaktionsdauer von ca. drei bis vier auf ca. sechs bis sieben Minuten gestiegen.</p>
<h3>Essverhalten/Verhalten in der Nähe von Nahrungsmittel</h3>
<div id="attachment_3320" class="wp-caption alignleft" style="width: 100px"><a href="http://www.handlungsplan.net/wp-content/uploads/2012/01/Zeichnung-Wald-Berge-und-Sonne.jpg" rel="lightbox[3314]"><img class=" wp-image-3320  " title="Abbildung 1: Zeichnung Wald, Berge und Sonne" src="http://www.handlungsplan.net/wp-content/uploads/2012/01/Zeichnung-Wald-Berge-und-Sonne-150x150.jpg" alt="Zeichnung von William" width="90" height="90" /></a><p class="wp-caption-text">Abbildung 1</p></div>
<p>Während den ersten Monaten meines Aufenthaltes bewies ein Familienmitglied viel Wagemut (oder geistige Nachlässigkeit) indem es, freiwillig oder unfreiwillig sei dahingestellt, Essen sichtbar im Haus platzierte. Seien es die noch rohen Kartoffeln für das Abendessen, die man am Küchentresen positionierte  um anschließend in der Vorratskammer die Zwiebeln zu suchen, eine Müslipackung am Esstisch, während man im Kühlschrank die Milch findet, oder frisches Gebäck zum Auskühlen ans Fenster stellt (ja, wie naiv man doch sein kann), wenn William etwas Essbares sah, stürzte er sich drauf wie ein unglücklich verliebtes Menschlein (offensichtlich ein unglücklich verliebtes Menschlein mit dem Hormonspiegel eines 16-jährigen Teenagers) auf die neueste <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Josh_Groban">Josh Groban-CD</a>. Durch viel Geduld, Konsequenz und Arbeit konnte dieses Verhalten in den Griff gebracht werden. Meiner Meinung nach war es ein reines Kontrollverhalten von Williams Seite aus, dem man am besten so gleichgültig wie möglich gegenübertrat. Es war wichtig ihm zu zeigen, dass der hastig, gierige Verzehr von diversen Lebensmitteln ihm nicht das gibt, was er eigentlich haben möchte. Wir ziehen trotzdem die Jacke an, wenn wir rausgehen, räumen trotzdem die Bücher vom Boden auf, bevor wir das Puzzle bauen,&#8230;</p>
<p>Mit einfachen verbalen Aussagen wie „Close the fridge please, it’s not dinner time yet“ oder „You had your snack, if you want to you can have some ice-water“ ließen sich die Situationen ohne großen Aufwand entschärfen.</p>
<h3>Zeichen- und Malfähigkeiten</h3>
<div id="attachment_3319" class="wp-caption alignleft" style="width: 100px"><a href="http://www.handlungsplan.net/wp-content/uploads/2012/01/Zeichnung-Sonne-und-Schmetterling.jpg" rel="lightbox[3314]"><img class=" wp-image-3319  " title="Abbildung 2: Zeichnung Sonne und Schmetterling" src="http://www.handlungsplan.net/wp-content/uploads/2012/01/Zeichnung-Sonne-und-Schmetterling-150x150.jpg" alt="Zeichnung von William" width="90" height="90" /></a><p class="wp-caption-text">Abbildung 2</p></div>
<p>In diesem Aspekt fand meiner Meinung nach die intensivste Entwicklung statt. Es ist faszinierend zu beobachten, wie leicht sich William für Papier und Stift begeistern kann. Seien es nun Buchstaben, Zahlen oder simple Ausmalbücher. Beschäftigt man sich nun mit einem seiner Kunstwerke etwas genauer und vergleicht sie eventuell mit älteren Bildern, kann man feststellen, dass sich die Art zu malen verändert hat. Handelt es sich zum Bespiel nun um ein Ausmalbild ist deutlich zu erkennen, dass William seine „Anmaltechnik“ auf das vorgegebene Bild  fokussiert. Vor ein paar Monaten wurden Ausmalbilder und leeres weißes Papier auf die selbe Art und Weise bearbeitet, doch nun ist eine deutliche Konzentration der Farbe auf das Motiv bzw. dessen unmittelbare Nähe erkennbar. Auch die ersten Anfänge einfacher Muster (M’s und W’s bzw. Zick-Zack-Strichführung und Kreise sowie Spiralen) lassen sich auf seinen Bildern wiederfinden.</p>
<p>William liebt es, wenn er seine Hand auf meine legen kann und wir so zusammen ein Bild malen bzw. einen Namen schreiben. Lege ich jedoch meine Hand über seine, zieht er die Hand zurück und marschiert davon. Ob es daran liegt, dass ich ihm die Kontrolle nehme, oder er einfach die Berührung nicht mag (wobei er es hingegen genießt, wenn seine Hände gepresst und abgeklopft werden), weiss ich nicht, aber es ist momentan nun mal Teil unserer Mal-Zeremonie.</p>
<p>Ebenfalls verändert hat sich seine Bereitschaft beziehungsweise Fertigkeit einfachste Anweisungen während des Malvorgangs zu befolgen. Wenn ich beispielsweise vorschlage, er könnte doch die Sonne gelb oder den Schmetterling blau anmalen, konzentriert er seine Malaktivität in den gewünschten Bereich. William bleibt natürlich nicht innerhalb der Linien, aber die Sonne und deren näherer Umkreis werden gelb. Vor ein paar Monaten liess sich ein gerichtetes Ausmalen weder verbal noch nonverbal einleiten. Anbei zwei unserer Bilder als Anschauungsmaterial.</p>
<ul>
<li>Zu Abbildung 1: Wald, Berge und Sonne. Ich bat ihn, zuerst die Sonne und dann den Wald auszumalen</li>
<li>Abbildung 2: Sonne und Schmetterling. Auch hier folgte er der verbalen Anweisung und malte die Sonne aus.</li>
</ul>
<h3>Verbale Kommunikation</h3>
<p>William „spricht und redet“ (verbale Lautbildung, teilweise schrilles Kreischen, repetitive Lautgebung wie „bababababa“,  „uiuiuiuiuiui“) viel, wenn er für sich allein ist &#8211; meistens wenn er nachts im Bett liegt und noch  nicht eingeschlafen ist, oder wenn wir spazieren gehen. Fordert man ihn aktiv auf, etwas zu sagen, bleibt die Antwort jedoch aus. Durch die SonRise®-Mentalität, welche in der ganzen Familie gelebt wird, besteht für William primär auch kein Grund Wörter oder spezifische Laute konkret zu lernen, denn alles wird gepriesen und wertgeschätzt was aus seinem Mund kommt. Und William ist vorhersehbar, weil er sich nun mal an eine Routine gewöhnt hat. Fängt er an am späten Nachmittag Richtung Kühlschrank zu marschieren um davor stehen zu bleiben und fragt man ihn anschließend was er denn wolle, wird man „ehhh“ als Antwort bekommen. Und diese Antwort wird dann als das interpretiert, was man weiss, dass es bedeutet (wie in diesem Fall den heißbegehrten Fruchtsaft mit den Vitaminpillen, denn er jeden Tag um diese Uhrzeit erhält), oder was man glaubt dass es bedeutet (wenn er vor dem Spielzeugschrank steht und zu den Puzzles hochzeigt).</p>
<h3>Gewicht</h3>
<p>Obwohl dieser Punkt auf den ersten Blick ergotherapeutisch minder relevant erscheint, hat er jedoch meiner Meinung nach viel mit Lebensqualität (deren Verbesserung und Erhaltung sich die Ergotherapie verschrieben hat) zu tun. Über die Sommermonate hat William ca. 15kg abgenommen. Der Hauptgrund dafür waren wohl die Nachmittagsstunden, die er glucksend-schwimmend im Meer verbrachte. Er gewöhnte sich an die Bewegung und auch nachdem wir dem Meer den Rücken kehrten und somit mehr oder weniger erneut dem Alltagstrott verfallen sind, ist es viel einfacher William für eine Radtour in der Nachbarschaft, einen Spaziergang durch das nahegelegene Wäldchen oder für Trampolinspringen im Garten zu motivieren. Er ist aktiver und in seiner grobmotorische Geschicklichkeit sind definitiv Fortschritte zu erkennen. Es ist ihm nun möglich ohne Starthilfe mit dem Rad loszufahren, selbständig aufs und vom Trampolin zu klettern (durch ein Sicherheitsnetz hindurch) und es war mir möglich ihm beizubringen, dass sich das Fahrrad einfacher schieben lässt (z.B. In die Garage die Einfahrt hoch) wenn man sich mit beiden Füssen auf einer Seite des Rades befindet und nicht wie im Watschelgang (einer Ente gleich) das Rad manövriert.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Backen von Blätterteigstangen als Instrument zur Verlaufsdiagnostik in der neurologischen Ergotherapie</title>
		<link>http://www.handlungsplan.net/backen-von-blaetterteigstangen-als-instrument-zur-verlaufsdiagnostik-in-der-neurologischen-ergotherapie/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Feb 2012 11:24:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastartikel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Christine Kramer &#8211; Zur Autorin Ich habe 1989 meine Berufsfachschule für Beschäftigungs- und Arbeitstherapie in Bayern abgeschlossen. Seither bin ich in der Neurologie tätig &#8211; zuerst drei Jahre in der Rehabilitation &#8211; seit 1997 in der Ambulanz in Salzburg. Zwischendurch wollte ich wissenschaftliches Arbeiten und Evaluation lernen, habe mich für ein Psychologiestudium entschieden und dies [...]
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Christine Kramer &#8211; Zur Autorin</h3>
<p><a href="http://www.handlungsplan.net/wp-content/uploads/2012/02/Christine-Kramer.jpg" rel="lightbox[3387]"><img class="alignleft  wp-image-3386" title="Christine Kramer" src="http://www.handlungsplan.net/wp-content/uploads/2012/02/Christine-Kramer-150x150.jpg" alt="Porträtfoto von Mag. Christine Kramer (Ergotherapeutin)" width="90" height="90" /></a>Ich habe 1989 meine Berufsfachschule für Beschäftigungs- und Arbeitstherapie in Bayern abgeschlossen. Seither bin ich in der Neurologie tätig &#8211; zuerst drei Jahre in der Rehabilitation &#8211; seit 1997 in der Ambulanz in Salzburg. Zwischendurch wollte ich wissenschaftliches Arbeiten und Evaluation lernen, habe mich für ein Psychologiestudium entschieden und dies 1999 abgeschlossen. Die Ergotherapie war immer (außer während zweier Kinder-Karenzzeiten) zumindest geringfügig dabei.</p>
<p>Seit damals bin ich also als Ergotherapeutin am Alltag der Menschen dran &#8211; und finde es jedes mal wieder spannend herauszufinden worum es bei diesem Menschen geht und welches Ziel wir gemeinsam erreichen wollen. Für mich eine Art Detektivarbeit in Verbindung mit Respekt vor dem Individuum und meinem  Anspruch kreativ zu sein.</p>
<h3>Rahmenbedingungen der ergotherapeutischen Arbeit</h3>
<p>Meine Arbeit mit Schlaganfallpatienten bei <a href="http://www.avos.at/">AVOS</a> (Gesellschaft für Prävention und Gesundheitsförderung) spielt sich entweder in unseren Therapieräumen ab, oder im Hausbesuch. In der Regel wissen unsere Klientinnen und Klienten sehr genau was ihnen nach Akutversorgung, Reha-Zentren oder Tagesklinik zu Hause noch fehlt: Eine Hand ist ungeschickt, die Kraft schlecht dosiert oder sie nehmen sich zu Hause einfach nicht die Zeit genau an der Verbesserung zu arbeiten. Ich kann sie dann bis zu drei Monate lang in 50-Minuteneinheiten behandeln, in der Regel zweimal pro Woche. In der Einzeltherapie wird an den vereinbarten Zielen gearbeitet.</p>
<h3>Verlaufskontrolle mit Alltagstätigkeiten</h3>
<p>Als Verlaufsbefund haben sich ganz alltagspraktische Tätigkeiten bewährt (Backen, Knüpfen, Möbel aufbauen, kleine Renovierungsarbeiten&#8230;). Dort sind zwar die isolierten Bewegungen nicht sofort unterscheidbar, es zeigt sich jedoch wie handlungstauglich die Hand inzwischen wirklich ist und ob es noch Therapiebedarf gibt.</p>
<p>In den vergangenen Wochen betreute ich fünf Klientinnen und Klienten mit denen ich Blätterteigstangen backen wollte. Einschränkungen gab es bei ihnen in der Tiefen- oder Oberflächensensibilität, bei der Druckanpassung, der Fingerkoordination, der Hand-Hand-Koordination, der Daumenopposition oder auch in den Bereichen der psychischen Belastbarkeit sowie der räumlichen Orientierung.</p>
<h3>Aufgabenstellung, Ergebnisse und weitere Therapieplanung</h3>
<p>Der als Fertigprodukt gekaufte Blätterteig sollte in Streifen geschnitten, mit Ei bestrichen, mit Salz und Kümmel bestreut und 10 Min. im Ofen gebacken werden.</p>
<h4>Fr. A (54 Jahre)</h4>
<p>Ohne übersichtliche Ausgangssituation geht gar nichts, d.h. sie kommt sehr schnell ins Handeln, ohne genau über den besten Ablauf nachzudenken. Dadurch wird der Arbeitsplatz unübersichtlich, das zu schnelle Arbeitstempo führt zu Ungenauigkeit &#8211; das folgende Gefühl es nicht zu schaffen setzt sie unter Stress.</p>
<p>Als neues Ziel wurde das Erlernen von Selbstinstruktionen vereinbart &#8211; im kognitiven Trainingsprogramm wurden vermehrt Planungsaufgaben bearbeitet.</p>
<h4>Hr. B (82 Jahre)</h4>
<p><a href="http://www.handlungsplan.net/wp-content/uploads/2012/02/Abbildung-1-Fingerspannung.jpg" rel="lightbox[3387]"><img class="alignleft  wp-image-3389" title="Abbildung 1 - Fingerspannung" src="http://www.handlungsplan.net/wp-content/uploads/2012/02/Abbildung-1-Fingerspannung-150x150.jpg" alt="Abbildung zweier Hände beim Schneiden ausgerollten Blätterteiges" width="90" height="90" /></a>Ist vor allem durch eine Störung der Tiefensensibilität beim gezielten Greifen und der Druckdosierung gehandicapt. Im Umgang mit dem Teig schaffte er es jedoch im Verlauf nicht mehr alles zu zerdrücken. Allerdings wurde deutlich, dass auch die weniger betroffene Hand noch von langsamerem Arbeitstempo und visueller Kontrolle profitiert.</p>
<p>Nach zwei weiteren Therapieeinheiten konnte die Behandlung mit diesem sehr disziplinierten und motivierten Klienten beendet werden.</p>
<h4>Fr. C (46 Jahre)</h4>
<p>Diese Klientin hatte sich in Bezug auf isolierte Fingerkoordination, Kraft, und Koordination stabilisiert, mit ihr wurden die Artikelbilder gemacht. Alles lief gut, allerdings zeigte sich beim Verdrehen der Streifen zu Spiralen, dass die betroffene Hand sich nur schwer gegen die Schwerkraft aus der Supination herausbewegen konnte.</p>
<p>Daraus wurde das nächste Ziel im Verlauf der Einzeltherapie formuliert.</p>
<h4>Fr. D (78 Jahre)</h4>
<p><a href="http://www.handlungsplan.net/wp-content/uploads/2012/02/Abbildung-2-Sensorik.jpg" rel="lightbox[3387]"><img class="alignleft  wp-image-3390" title="Abbildung 2 - Sensorik" src="http://www.handlungsplan.net/wp-content/uploads/2012/02/Abbildung-2-Sensorik-150x150.jpg" alt="Abbildung zweier Hände beim Bestreuen von geschnittenem Blätterteig mit Salz" width="90" height="90" /></a>Sie konnte sich die einzelnen Arbeitsschritte &#8211; wie man die Blätterteigstangen anfertigt &#8211; gut vorstellen. Alles lief glatt bis zur Spiralform: Hier hatte sie keine Idee, welche Bewegungen notwendig sind um die Streifen zu Locken zu drehen. Verbale Anleitung (links dreht vor, rechts zurück) half gar nicht. Erst durch die geführte Bewegung wurde es dann klar und sie wusste plötzlich wieder was sie zu tun hatte.</p>
<p>Die Zielvereinbarung sah folgendermaßen aus: Information des Ehemannes darüber, warum verbale Anweisungen nutzlos sein können, und auch jahrzehntelange Erfahrung nicht mehr abrufbar sein kann. Die Stresssituationen in der Küche konnten entschärft werden, und ein Aktivitätsbereich, welcher der Klientin wichtig war und an dem sie Freude hatte, wurde wieder positiv besetzt. Der Ehemann konnte angeleitet werden wie einzelne Handlungsschritte geführt werden können.</p>
<h4>Fr. E (69 Jahre)</h4>
<p><a href="http://www.handlungsplan.net/wp-content/uploads/2012/02/Abbildung-3-Koordination.jpg" rel="lightbox[3387]"><img class="alignleft  wp-image-3391" title="Abbildung 3 - Koordination" src="http://www.handlungsplan.net/wp-content/uploads/2012/02/Abbildung-3-Koordination-150x150.jpg" alt="Abbildung zweier Hände beim Verdrehen von Blätterteigstreifen zu Spiralen" width="90" height="90" /></a>Sie war bisher in allen Finger-Hand-Funktionsbereichen weit gekommen &#8211; wollte aber doch wissen, ob sie für den Hausfasching ihrer Wohnanlage wieder im Stande war die vereinbarten Knabberstangen zu backen. In der Therapiesituation wurde ihr klar, dass die raschere Ermüdbarkeit der betroffenen Hand doch noch zu deutlichen Einschränkungen führt, und sie für die notwendigen Abläufe mehr Zeit einplanen muss.</p>
<p>Nach einem Reflexionsgespräch konnte die Ergotherapie abgeschlossen werden.</p>
<h3>Anmerkungen zu den Abbildungen</h3>
<h4>Abbildung 1: Fingerspannung</h4>
<ul>
<li>Die Fingerspannung und Kraftdosierung der linken Hand ist gefordert, ebenso rechts die senkrechte Linienführung (Auge-Hand-Koordination).</li>
</ul>
<h4>Abbildung 2: Sensorik</h4>
<ul>
<li>Grobes Salz ist auch bei ungenügender Sensibilität der Fingerspitzen spürbar. Die Streubewegung zeigt die Fingerkoordination. Auch bei schlechter Druckdosierung in den Fingern ist diese Aufgabe gut zu lösen.</li>
</ul>
<h4>Abbildung 3: Koordination</h4>
<ul>
<li>Links dreht vorwärts &#8211; rechts rückwärts: Dabei ist neben der Hand-Handkoordination auch noch räumliches Verständnis gefragt. Die Druckanpassung an den Teig ist gefordert um das Material nicht zu zerdrücken.</li>
</ul>
<h3>Schlusswort</h3>
<p>Diese praktischen Arbeiten erfordern zwar ausführlichere Vorbereitung, machen dafür aber Spaß und ermöglichen eine neue Art des Kontaktes und der Gestaltung der Therapeuten-Klienten-Beziehung. Sie begründen unseren Beruf als Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten verlorene oder beeinträchtige Handlungsfähigkeit wieder herzustellen. Von Seite der Klientinnen und Klienten kam in keinem Fall eine Form von Zweifel oder Kritik, was denn daran therapeutisch sei. Diese Befürchtung ist aus meiner Sicht unbegründet.</p>
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		<title>Podcast #S04: Konzeptionelle Modelle in der ergotherapeutischen Praxis</title>
		<link>http://www.handlungsplan.net/podcast-s04-konzeptionelle-modelle-in-der-ergotherapeutischen-praxis/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 11:07:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastartikel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Klientenzentriertheit]]></category>
		<category><![CDATA[Konzeptionelle Modelle]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<h3 style="text-align: left;">Einleitung</h3>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.handlungsplan.net/wp-content/uploads/2012/02/hpS04-Logo-bleu.png" rel="lightbox[3327]"><img class="alignleft  wp-image-3363" title="hp#S04-Logo-bleu" src="http://www.handlungsplan.net/wp-content/uploads/2012/02/hpS04-Logo-bleu-150x150.png" alt="Podcast-Logo Ausgabe #S04" width="90" height="90" /></a>Ich weiss nicht wie es euch geht, aber ich mag spontane Dinge &#8211; ganz im Allgemeinen und auch ganz gerne im Besonderen. Als ich Sophie Ulbrich-Ford im Rahmen der <a title="Welttag der Ergotherapie 2011: Rückblick auf die OT24VX" href="http://www.handlungsplan.net/welttag-der-ergotherapie-2011-rueckblick-auf-die-ot24vx/">OT24VX 2012</a> im Chatroom kennengelernt habe und sie mir zwei Wochen später eine E-Mail schrieb, ob ich nicht Interesse hätte, einen Podcast zum Thema „Konzeptionelle Modelle in der Ergotherapie“ zu veröffentlichen, war ich eigentlich gleich gefangen von der Idee. So ungefähr 35 Mails und eine Stunde <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Skype">Skype</a>-Telefonie später, könnt ihr heute das Ergebnis dieses spontanen Zusammentreffens hören – ich wünsche euch viel Spaß beim Zuhören und bedanke mich einleitend nochmals herzlich bei Sophie: Für ihre Zeit, für ihr Engagement und für ihre Bereitschaft sich auf ein neues Medium einzulassen&#8230;</p>
<h3 style="text-align: left;">Zur Person der Interviewerin</h3>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.handlungsplan.net/wp-content/uploads/2012/01/Sophie_-Ulbrich_Ford.jpg" rel="lightbox[3327]"><img class="alignleft  wp-image-3344" title="Sophie Ulbrich-Ford" src="http://www.handlungsplan.net/wp-content/uploads/2012/01/Sophie_-Ulbrich_Ford-150x150.jpg" alt="Porträtaufnahme von Sophie Ulbrich-Ford" width="90" height="90" /></a>Sophie Ulbrich-Ford hat 1995 diplomiert und hat seither im Fachbereich der Neurologie und Pädiatrie als Ergotherapeutin gearbeitet. Im Moment studiert sie an der Salford University in England Advanced Occupational Therapy und ist als Lehrende an der FH Wiener Neustadt tätig, zusätzlich arbeitet sie als freiberufliche Ergotherapeutin im südlichen Niederösterreich.</p>
<h3 style="text-align: left;">Ich verwende kein Modell&#8230;</h3>
<p style="text-align: left;">&#8230;ein Kommentar, den ich schon öfter von Berufskolleginnen und Berufskollegen gehört habe. Eine kurze Reflexion meinerseits ergibt, dass ich mir auch nicht mehr sicher bin ob  ich eines verwende. War ich mir doch all die Jahre seit dem Kennenlernen des Australischen Occupational Perfomance Models so sicher, werde ich mir plötzlich in der Auseinandersetzung  mit Modellen im Rahmen meines Masterstudiums an der Salford University, England unsicher. Ab wann kann ich eigentlich behaupten, dass ich ein Modell wirklich verwende?</p>
<p style="text-align: left;">Dieser Frage wollte ich nachgehen und habe beschlossen erfahrene Kolleginnen und Kollegen zu befragen. Außerdem hat es mich interessiert, wann wer ungefähr in Österreich mit welchen  Modellen zum ersten Mal konfrontiert wurde. Die Entwicklung und Anwendung von Modellen  wird als wichtiger Schritt in der Professionalisierung der Ergotherapie beschrieben  (Hagedorn, 2009). Wir können darüber lesen, wenn es um Deutschland geht, aber um ein wenig ein Gefühl  für den Prozess in Österreich zu bekommen, war es auch wichtig einige Personen hierzulande zu befragen. Ausgewählt habe ich die teilnehmenden Personen, weil ich sie persönlich kenne. Zusätzlich war mir es wichtig eine Streuung an Berufserfahrung zu bekommen und Personen zu befragen, die sich möglicherweise sowohl theoretisch als auch praktisch mit Modellen auseinandergesetzt haben.</p>
<p style="text-align: left;"></p>
<p style="text-align: left;">Dieser Podcast soll als Impuls zum eigenen Reflektieren gesehen werden, ob Modelle angewendet werden oder nicht. Ich hoffe es ist für jeden etwas dabei angeregt zu werden, über konzeptionelle Modelle in der praktischen Arbeit nachzudenken und zu diskutieren.</p>
<h3 style="text-align: left;">Die GesprächspartnerInnen</h3>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.handlungsplan.net/wp-content/uploads/2012/01/Maria_Feiler.jpg" rel="lightbox[3327]"><img class="alignleft  wp-image-3341" title="Maria Feiler" src="http://www.handlungsplan.net/wp-content/uploads/2012/01/Maria_Feiler-150x150.jpg" alt="Porträtaufnahme von Maria Feiler" width="90" height="90" /></a>Maria Feiler hat 1978 diplomiert und war anschließend als Ergotherapeutin in der Neurologie  tätig. Sie hat in den 1990ern einen Master of Arts of Occupational Therapy in Boston, USA absolviert. In Oberösterreich hat sie anschließend eine Ausbildungsstätte aufgebaut und bis 1994 geleitet. Derzeit arbeitet sie als Lehrende in diversen Bachelorstudiengängen in Österreich und als freiberufliche Ergotherapeutin in ihrer Praxis in Wien. Sie ist Mitherausgeberin der Fachzeitschrift ergoscience.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.handlungsplan.net/wp-content/uploads/2012/01/Tanja_Stamm.jpg" rel="lightbox[3327]"><img class="alignleft  wp-image-3343" title="Tanja Stamm" src="http://www.handlungsplan.net/wp-content/uploads/2012/01/Tanja_Stamm-150x150.jpg" alt="Porträtaufnahme von Tanja Stamm" width="90" height="90" /></a>Dr. Tanja Stamm hat 1995 in Wien diplomiert und arbeitet seither als Ergotherapeutin und Gesundheitswissenschafterin. Sie hat den European Master of Science in Occupational Therapy absolviert, ihr Doktorat an der University of Brighton, UK,  erlangt und danach an der Medizinischen Universität Wien habilitiert. Derzeit arbeitet sie als Leiterin einer Forschungsgruppe an der Medizinischen Universität Wien und ist Lehrgangleiterin des Masterlehrgangs Ergotherapie an der FH Campus Wien.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.handlungsplan.net/wp-content/uploads/2012/02/Gabriele_Schwarze.jpg" rel="lightbox[3327]"><img class="alignleft  wp-image-3357" title="Gabriele Schwarze" src="http://www.handlungsplan.net/wp-content/uploads/2012/02/Gabriele_Schwarze-150x150.jpg" alt="Porträtaufnahme von Gabriele Schwarze" width="90" height="90" /></a>Gabi Schwarze hat 1983 diplomiert, war im Laufe ihrer Berufslaufbahn  als Ergotherapeutin in der Geriatrie und der Pädiatrie tätig. Sie war fünf Jahre lang die Vorsitzende des Bundesverbandes der ErgotherapeutInnen Österreichs. An der Kepler-Universität in Linz hat sie einen Master of Advanced Studies in Sozialmanagement absolviert. Derzeit lehrt sie an der Fachhochschule Joanneum im Bachelorstudiengang und absolviert den Master of Science in Ergotherapie in Hildesheim.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.handlungsplan.net/wp-content/uploads/2012/01/Verena_Tatzer.jpg" rel="lightbox[3327]"><img class="alignleft  wp-image-3342" title="Verena Tatzer" src="http://www.handlungsplan.net/wp-content/uploads/2012/01/Verena_Tatzer-150x150.jpg" alt="Porträtaufnahme von Verena Tatzer" width="90" height="90" /></a>Verena Tatzer hat 2003 diplomiert und war danach als Ergotherapeutin in den klinischen Fachbereichen der Psychiatrie und der Geriatrie tätig. Sie hat einen European Masters of Science in Occupational Therapy absolviert und ist derzeit als Lehrende und als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fachhochschule Wiener Neustadt tätig. Sie ist Doktorandin im Bereich Palliativ-Care und Organisationsethik.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.handlungsplan.net/wp-content/uploads/2012/01/Christine_Steindl.jpg" rel="lightbox[3327]"><img class="alignleft  wp-image-3338" title="Christine Steindl" src="http://www.handlungsplan.net/wp-content/uploads/2012/01/Christine_Steindl-150x150.jpg" alt="Porträtaufnahme von Christine Steindl" width="90" height="90" /></a>Christine Steindl hat 1978 diplomiert, war dann als Ergotherapeutin im klinischen Fachbereich der Geriatrie und im mobilen Bereich tätig. Sie hat einen European  Masters of Science in Occupational Therapy absolviert und ist derzeit Studiengangleiterin des Bachelorstudiengangs für Ergotherapie  an der Fachhochschule Wiener Neustadt.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.handlungsplan.net/wp-content/uploads/2012/01/Georg_Gappmayer.jpg" rel="lightbox[3327]"><img class="alignleft  wp-image-3340" title="Georg Gappmayer" src="http://www.handlungsplan.net/wp-content/uploads/2012/01/Georg_Gappmayer-150x150.jpg" alt="Porträtaufnahme von Georg Gappmayer" width="90" height="90" /></a>Mag. Georg Gappmayer hat 2002 diplomiert, war dann als Ergotherapeut im klinischen Fachbereich der Psychiatrie tätig. Er hat in Wien und Paris Kultur-und Sozialanthropologie studiert und ist dabei in diesem Bereich sein Doktorat zu erlangen. Derzeit ist er als Lehrender und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fachhochschule Wiener Neustadt tätig.</p>
<h3 style="text-align: left;">Feedback?</h3>
<p style="text-align: left;">Na? Nicht ganz unspannend oder? Wie sieht es bei euch so aus, mit der Anwendung ergotherapeutischer Modelle? Wenn euch der Podcast gefallen oder euch zum Nachdenken angeregt hat, freuen wir uns über Feedback: entweder direkt in iTunes, per Mail an podcast@handlungsplan.net oder im Kommentarbereich dieses Beitrags.</p>
<h3 style="text-align: left;">Literatur</h3>
<ul>
<li style="text-align: left;">Hagedorn, R. (2009). <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3540897704/ref=as_li_qf_sp_asin_il_tl?ie=UTF8&amp;tag=wwwhandlungsp-21">Praxismodelle der Ergotherapie</a>. In C. Jerosch-Herold, U. Marotzki, B. M. Stubner &amp; P. Weber (Hrsg.), Konzeptionelle Modelle für die ergotherapeutische Praxis. Heidelberg: Springer.</li>
<li style="text-align: left;">Roley, S. S., DeLany, J. V., Barrows, C. J., Brownrigg, S., Honaker, D., Sava, D. I., Talley, V., Voelkerding, K., Amini, D. A., Smith, E., Toto, P., Lieberman, D., Baum, M. C., Cohen, E. S., Cleveland, P. A., Youngstrom, M. J. (2008). <a href="http://ajot.aotapress.net/content/62/6/625.full.pdf">Occupational Therapy Practice Framework: Domain &amp; Process 2nd Edition</a>. American Journal of Occupational Therapy November/December, 62(6), 625-683. (PDF-Datei kostenlos im Volltext)</li>
</ul>
<hr />
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		<title>Gastartikel: Son-Rise-Erfahrungsbericht &#8211; Sommer, Sand, Algen und Sokrates</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 16:01:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastartikel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Autismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Klientenzentriertheit]]></category>
		<category><![CDATA[Pädiatrie]]></category>
		<category><![CDATA[Son-Rise]]></category>

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		<description><![CDATA[William war immer schon ein Liebhaber des Ozeans (je kälter das Wasser und je höher die Wellen, umso besser), die letzten Sommer verbrachte er jedes Wochenende am Strand in Rhode Island. Schnell war klar, auch dieses Jahr soll sich das nicht ändern. Um uns allen jedoch permanentes Be- und Entladen des Wagens, wahnwitzige Autofahrten und schier endlose Verkehrsstaus (vor allem rund um New York City) zu ersparen, hat sich die Familie über die Sommermonate ein Haus im Westen des Ministaates gemietet.
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://www.handlungsplan.net/wp-content/uploads/2011/03/Eva-Maria-Rucker.jpg" rel="lightbox[2723]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2460" title="Eva-Maria Rucker" src="http://www.handlungsplan.net/wp-content/uploads/2011/03/Eva-Maria-Rucker-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><em>Eva Maria Rucker absolvierte im Herbst 2010 die Ausbildung zur Ergotherapeutin. Mit ihren Wurzeln tief im Süden Österreichs verankert, wurde sie von ihren Flügeln über den Atlantik getragen und fand sich im Osten der Vereinigten Staaten wieder. Dort widmet sie sich seit Januar 2011 den Pflichten eines Au-pairs mit therapeutischem Know-How. Zu ihren Schützlingen zählt unter anderem ein 10-jähriger Autist (frühkindlicher Autismus) mit der Vorliebe für Kinderlieder und Straßenkreide. Das Therapieprogramm welches die speziellen Bedürfnisse und den individuellen Entwicklungsverlauf des Jungen berücksichtigt, nennt sich Son-Rise-Programm. In regelmäßigen Beiträgen wird versucht die einzigartige Geschichte dieses Verfahrens interessierten Leserinnen und Lesern näher zu bringen, alltägliche Erlebnisse sowie singuläre oder wiederkehrende Erfahrungen mit dem therapeutischen System und dem „Klienten“ schriftlich festzuhalten und spezifische Aspekte aus einem ergotherapeutischen Blickwinkel zu analysieren.</em></p>
<hr style="text-align: left;" />
<p style="text-align: left;">Seit ich meinem letzten Blogbeitrag Leben einhauchte und ihn somit der Öffentlichkeit preisgab, hat sich viel getan. Meine Gastfamilie beschloss, sich ein zweites Au-pair anzuschaffen – ich denke, dass dies aus mehreren Gründen geschah: Es verschafft dem „Spielteam“ eine längere Verschnaufpause zwischen den Spielraumeinheiten, ermöglicht Zeit zur Planung und Vorbereitung von unterschiedlichen Ideen und Materialien und bietet mehr Entlastung im Alltag bei der Hausarbeit und diversen Erledigungen (Einkäufe, Sport- und Schulaktivitäten von Williams Schwester).</p>
<h3 style="text-align: left;">Im vergrößerten Team…</h3>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.handlungsplan.net/wp-content/uploads/2011/08/Rhode-Island-bei-gutem-Wetter.jpg" rel="lightbox[2723]"><img class="size-thumbnail wp-image-2762 alignleft" title="Rhode Island bei gutem Wetter" src="http://www.handlungsplan.net/wp-content/uploads/2011/08/Rhode-Island-bei-gutem-Wetter-150x150.jpg" alt="Strand in Rhode Island bei Schönwetter" width="150" height="150" /></a>Die Vorteile &#8211; sowohl für die Eltern als auch für William &#8211; lagen klar auf der Hand. Neben dem zweiten Au-pair, welches keine medizinisch-therapeutische Berufsausbildung aufweist (sich jedoch dem Son-Rise-Training unterzog), fanden auch drei bezahlte „Freiwillige“ den Weg in unser Team. Man möchte nun meinen, das wäre genug Veränderung im Leben des kleinen Menschen mit der Vorliebe für Straßenkreide und Wachsmalstifte, doch was soll ich sagen&#8230; falsch gedacht! Wir verbringen nun unseren Sommer (die Familie mit den zwei Au-pairs) im kleinsten Staat der Vereinigten Staaten. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rhode_Island">Rhode Island</a>.</p>
<p style="text-align: left;">William war immer schon ein Liebhaber des Ozeans (je kälter das Wasser und je höher die Wellen, umso besser), die letzten Sommer verbrachte er jedes Wochenende am Strand in Rhode Island. Schnell war klar, auch dieses Jahr soll sich das nicht ändern. Um uns allen jedoch permanentes Be- und Entladen des Wagens, wahnwitzige Autofahrten und schier endlose Verkehrsstaus (vor allem rund um New York City) zu ersparen, hat sich die Familie über die Sommermonate ein Haus im Westen des Ministaates gemietet.</p>
<h3 style="text-align: left;">Eingewöhnung und Zeitplanung</h3>
<p style="text-align: left;">Natürlich bestand die Herausforderung nun darin, Son-Rise und das Meer zu einer einzigartigen, erlebnisreichen und entwicklungsfördernden Mischung zusammenzuschmelzen. Zu Beginn des Aufenthaltes wurde der Zeitrahmen des primären Spielraum-Therapieprogrammes adaptiert. William verbringt nun drei Stunden täglich im Spielraum (von halb neun Uhr morgens bis halb 12 Uhr mittags). Im Vergleich dazu waren es bis zu acht Stunden am Tag in New Jersey. Dies lässt sich problemlos auf zwei Einheiten zu je 90 Minuten aufteilen. Die Eingewöhnungsphase für William bezüglich all dieser Umstellungen, vor allem aber hinsichtlich der ungewohnten Spielraumumgebung dauerte seine Zeit, doch ich wage zu behaupten, dass er nach ca. zwei Wochen routiniert den Tag durchlebte.</p>
<p style="text-align: left;">Die Nachmittage werden am Strand verbracht, an einem Privatstrand mit einer familieneigenen Cobana. Darunter versteht man einen kleinen Raum mit Umkleidekabine, Stauplatz für Strandspielzeug und Badetücher, Kühlschrank und Mikrowelle, inklusive einem Tisch im Außenbereich der Cobana sowie Zugang zu Toiletten und Duschen. (Jaja, hier lässt es sich durchaus aushalten…).</p>
<p style="text-align: left;">Vor ein paar Tagen besuchte uns ein &#8220;Child-Facilitator&#8221; vom Son-Rise-Institut und verbrachte den Tag mit uns am Strand. Von ihr bekamen wir Tipps und Expertenvorschläge, wie man auch den Tag am Meer mit dem Spielraumkonzept vereinen kann. Für mich persönlich waren diese Stunden sehr lehrreich. Es war mir möglich gewisse Verhaltensweisen meinerseits zu entknoten und bestimmte Situationen durch einen Wechsel des Blinkwinkels in ein positiveres Licht zu tauchen. Hier nun ein paar, auf mich persönlich bezogene Beispiele.</p>
<h3 style="text-align: left;">Verbesserungsvorschläge vom Child Facilitator</h3>
<ul style="text-align: left;">
<li style="text-align: justify;"><em>Strandkleidung:</em> Umziehen vermeiden. Ich suchte mir Kleidung aus (Shorts und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neopren">Neopren</a>-Shirt), mit dem ich sowohl schwimmend im kalten Wasser, sitzend und laufend am Strand, als auch malend oder lesend am Cobanatisch „spielen“ kann, ohne zwischendurch die Kleidung wechseln zu müssen.</li>
<li style="text-align: justify;"><em>Augenkontakt:</em> Um den Augenkontakt zu verbessern, soll ich während unseren Spieleinheiten, gezielt Objekte in die Nähe meiner Augen bringen. Beispielsweise wenn wir eine Sandburg bauen, kann ich zwei Sandschaufeln in Augenhöhe platzieren und ihn fragen, welche der beiden er denn benutzen möchte. So ist es für ihn einfacher, wenn er einen Blick auf die Schaufeln riskiert, Blickkontakt mit mir aufzubauen.</li>
<li style="text-align: justify;"><em>Zurückrufen:</em> Ich hatte mir angewöhnt, wenn William sich von einer Interaktion mit mir zurückzog (exklusiv wurde), oder wenn er einfach aufstand um sich anderweitig zu beschäftigen, ihn ziehen zu lassen und ihn zu „joinen“. Der Child Facilitator hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass ich ihn durchaus zwei oder drei Mal spielerisch zurückrufen kann, und wenn er dann immer noch nicht kommt, kann ich mich ihm anschließen. Unsere durchschnittliche Interaktionsdauer hat sich seitdem extrem verbessert.</li>
</ul>
<h3 style="text-align: left;">Sand und Meeresalgen</h3>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.handlungsplan.net/wp-content/uploads/2011/08/Rhode-Island-bei-schlechtem-Wetter.jpg" rel="lightbox[2723]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2763" title="Rhode Island bei schlechtem Wetter" src="http://www.handlungsplan.net/wp-content/uploads/2011/08/Rhode-Island-bei-schlechtem-Wetter-150x150.jpg" alt="Strand in Rhode Island bei Schlechtwetter" width="150" height="150" /></a>Wie alle Kinder ist William sehr neugierig und versteht es hervorragend, bei seinen Mitmenschen „gewisse Knöpfe“ zu drücken. Manchmal (und das sind hier nur meine persönlichen Vermutungen, denn wirklich fragen kann ich ihn ja [noch] nicht) wahrscheinlich aus Gewohnheit, Langeweile, ein anderes Mal aus Neugierde, Nervenkitzel oder einfach aus Spaß an der hervorgerufenen Reaktion  des Umfeldes. Ich weiss es nicht genau. Aber es gab eine Zeit in der William, vor allem in meiner Gegenwart vermehr Sand (und wenn im Wasser) Meeresalgen aß. Zuallererst dachte ich mir nichts Besonderes dabei. Vielleicht wollte er die kernige Struktur des Sandes oral erfahren oder war vom salzigen Geschmack der Algen angetan. Jedes Mal wies ich ihn verbal darauf hin, dass das nicht gut für seinen Magen sei, und wir ja, wenn er hungrig sei, gerne zur Cobana hochgehen könnten um dort einen Apfel oder eine Reiswaffel zu essen. Williams kulinarische „Essperimente“ mit Sand und Algen führten schließlich zu einem erheblichen Verdauungsproblem, die einen Strandbesuch am darauffolgendem Tag meist unmöglich machten. Beim nächsten wöchentlichen, familieninternen Teammeeting wurde schnell klar, dass ich eine der Personen war, bei denen William dieses besondere Verhalten an den Tag legte. Bei seinem Vater und Artur (dem zweiten Au-pair) blitzte diese Eigenart zwar kurz durch, wurde aber nach ein paar Tagen wieder eingestellt. Wir beschlossen also, jedes Mal, wenn wir Zeuge dieses Schauspiels wurden, mit William wieder zur Cobana zurückzukehren und uns ca. zehn Minuten mit Malen oder Lesen zu beschäftigen.</p>
<p style="text-align: left;">Als auch das nicht wirklich half versuchte ich, während der nächsten sandig-salzigen Situation mit dem kleinen Mann konzentriert in mich hineinzuhorchen. Irgendeinen Grund, irgendeine Reaktion meinerseits musste ihn jawohl dazu bewegen mit diesem Benehmen weiterzumachen. Nachdem er nun eines Nachmittages vor mir stand, mir bewusst in die Augen schaute, den Blickkontakt auch nicht abbrach als er sich bückte, eine Handvoll Sand schöpfte, sich wieder aufrichtete und anfing das körnige Gestein von seiner Hand zu lecken und zu kauen während er mich mit seinen Augen fixierte, wusste ich es war Zeit für einen Dialog.</p>
<p style="text-align: left;">Wie in einem meiner <a href="http://www.handlungsplan.net/gastartikel-die-entstehungsgeschichte-des-son-rise-programms-zur-autismustherapie/">vorangegangenen Artikel</a> bereits erwähnt, benutzt die Son-Rise-Philosophie zur Lösung von diversen Denkblockaden, als Methode zur Findung, Benennung und Umkehrung von unterschiedlichen Attitüden oder zur Identifikation – und gegebenenfalls Änderung – persönlicher Wert- oder Moralvorstellungen, eine Art von sokratischem Dialog. Das Endresultat dieses intensiven, halbstündigen Gesprächs war folgendes. Mir wurde klar, dass ich William um jeden Preis im Wasser sehen wollte. Ich wünschte mir, dass er Spaß hat und den Sommer genießen kann. Jedes Mal, wenn er also zu Sand und Algen griff, sträubte sich ein Teil von mir, ich wollte unbedingt die damit verbundene Konsequenz, nämlich den Cobanaaufenthalt, vermeiden. Als mir jedoch bewusst wurde, dass William nun sicherlich, dank unzähliger Prozedurwiederholungen, weiss was auf ihn zukommt, wenn er Algen oder Sand verspeist, und es somit ganz und gar seine eigene Entscheidung ist die nächsten Minuten malend oder lesend unter einem Sonnenschirm zu verbringen, dem kühlen Nass den Rücken zu kehren, fühlte ich mich um Welten besser. Das unwohle Gefühl löste sich auf, wenn William den Nachmittag eben malend verbringen möchte, sollte mir recht sein. Nachdem ich mich von meinem flauen Gefühl, das William aus mir herauskitzelte, lösen konnte wurden die berüchtigten „Essperimente“ nach einigen nüchternen, beinahe halbherzigen Repetitionen nicht mehr gesehen.</p>
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		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 08:42:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastartikel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sarah Dionisio ist Studentin im Studiengang Ergotherapie an der FH Kärnten, Standort Klagenfurt und ein Sechzehntel des Projektteams von “ergo-goes-wheelmap”. Neben allen anderen anfallenden Aufgaben, die das Projekt betreffen, sorgt sie zusammen mit Iris Beck dafür, dass das begleitende Projekttagebuch – welches am handlungs:plan-Weblog und auf dem Blog von ergo-goes-wheelmap &#8211; stetig umfangreicher wird. Um [...]
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://www.handlungsplan.net/wp-content/uploads/2011/03/Sarah-Dionisio.jpg" rel="lightbox[2894]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2446" title="Sarah Dionisio" src="http://www.handlungsplan.net/wp-content/uploads/2011/03/Sarah-Dionisio-150x150.jpg" alt="" width="90" height="90" /></a><em>Sarah Dionisio ist Studentin im Studiengang Ergotherapie an der FH Kärnten, Standort Klagenfurt und ein Sechzehntel des Projektteams von “ergo-goes-wheelmap”. Neben allen anderen anfallenden Aufgaben, die das Projekt betreffen, sorgt sie zusammen mit Iris Beck dafür, dass das begleitende Projekttagebuch – <em>welches am <a href="http://www.handlungsplan.net/">handlungs:plan-Weblog</a> und auf dem <a href="http://blog.fh-kaernten.at/ergogoeswheelmap/">Blog von ergo-goes-wheelmap </a></em> &#8211; stetig umfangreicher wird.</em></p>
<hr />
<p style="text-align: left;">Um halb zehn am Morgen des 27. September 2011 war es so weit: Meine Studienkollegin Martina und ich starteten eine Reise in einen aufregenden Tag. Unsere Mission: Die erfolgreiche Absolvierung einer Präsentation unseres Projektes „ergo-goes-wheelmap“ bei der Fachtagung „Inklusiver Tourismus – Lust auf MEHR“ im Casineum in Velden. Bereits in den Morgenstunden waren unsere Gefühle von Nervosität, aber auch von Vorfreude geprägt…</p>
<p style="text-align: left;">Zuerst hatten wir eine Verabredung mit unserer weiblichen Projektleitung (Angelika Mitterbacher). Sie bereitete uns beruhigend auf die bevorstehende Veranstaltung vor. Wir besprachen das Programm der Tagung und vieles mehr &#8211; kurz nach zwölf Uhr ging unsere Reise weiter nach Velden, wo dann auch der männliche Part der Projektleitung hinzu stieß (Markus Kraxner).</p>
<p style="text-align: left;">Wir machten uns kurz frisch und pünktlich um ein Uhr startete die Veranstaltung mit ihren interessanten Themen. Das Motto der Tagung war, wie man bereits dem Titel entnehmen kann, „Inklusiver Tourismus“.</p>
<p style="text-align: left;">Es folgten Vorträge, Diskussionen, Interviews und Stellungnahmen zu diesem Thema. Die Bandbreite der Referentinnen und Referenten war groß: von der Behindertenanwältin zur Architektin über Hoteliers bis hin zu unserem Team war alles vertreten. Mich hat besonders der Bau einiger Elemente in einem Hochseilgarten im Schloss Retzhof fasziniert, den auch Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer benützen können.</p>
<p style="text-align: left;">Um kurz vor vier Uhr war es dann so weit: Unser Einsatz war gefragt. Mit schlotternden Knien gingen wir auf die Bühne uns starteten mit der Vorstellung unseres Projektes. Angelika Mitterbacher sorgte für die Einleitung, Markus Kraxner erklärte dem Auditorium die Wheelmap-Plattform und Martina und ich standen dem Moderator dann noch Frage und Antwort &#8211; ich denke unser Auftritt ist uns ganz gut gelungen.</p>
<p style="text-align: left;">Die geplante Abreise um 16:30 Uhr wurde von uns verschoben: Die Tagung war so interessant dass wir freudig länger verweilten. Nachdem noch einige Vorträge stattfanden, gab es zum Ende hin ein tolles Gehörlosentheaterstück. „Abgeschlossen“ wurde die Tagung mit einer rasanten Podiumsdiskussion.</p>
<p style="text-align: left;">Nach einer kurzen Pause ging es dann über in den letzten (und kulinarisch interessantesten) Teil der Veranstaltung: das „Inklusive Abendessen“ im Casino: Martina und ich gesellten uns an einen Tisch mit vier männlichen Teilnehmern der Tagung. Bereits nach kurzer Zeit starteten interessante Diskussionen, denen sich vor allem Martina widmete, während ich höchst konzentriert mit den Gräten meiner frisch geräucherten Forelle beschäftigt war.</p>
<p style="text-align: left;">Die schokoladige Nachspeise war der krönende Abschluss eines tollen Tages und gegen halb neun traten wir erschöpft &#8211; und um einiges an Wissen reicher &#8211; den Heimweg an.</p>
<p style="text-align: left;">P.S.: Eine Fotogalerie zur Veranstaltung  findet ihr auf <a href="http://www.facebook.com/ergogoeswheelmap">unserer Facebook-Seite</a>.</p>
<hr />
<p style="text-align: left;"><em>Wenn ihr euch auch auf anderen Wegen über den Projektfortschritt informieren wollt, besucht den<a href="http://twitter.com/ergoeswheelmap"> Twitterfeed von ergo-goes-wheelmap</a> oder schaut doch mal auf der <a href="http://www.facebook.com/ergogoeswheelmap">projektbezogenen Facebook-Seite</a> vorbei &#8211; wir würden uns freuen! </em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Gastartikel: Einblicke in Aufbau und Ablauf des Son-Rise-Programms in der Praxis</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Aug 2011 09:41:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastartikel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Autismus]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Klientenzentriertheit]]></category>
		<category><![CDATA[Pädiatrie]]></category>
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		<description><![CDATA[Während der ersten Woche meines Aufenthaltes bei der Gastfamilie wurde mir eine Mappe mit diversen Lern- und Nachschlagmaterialien überreicht. In ihr befanden sich eine Kurzzusammenfassung von Williams bisheriger Entwicklung, Zusammenfassungen vorangegangener Teammeetings, Themen- und Spielvorschläge für eventuelle Spielraumeinheiten und auch ein Überblick über die Son Rise-Grundprinzipien. 
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<li><a href='http://www.handlungsplan.net/gastartikel-son-rise-in-der-praxis-williams-entwicklung-teil-2/' rel='bookmark' title='Gastartikel: Son-Rise in der Praxis – Williams Entwicklung Teil 2'>Gastartikel: Son-Rise in der Praxis – Williams Entwicklung Teil 2</a></li>
<li><a href='http://www.handlungsplan.net/gastartikel-die-entstehungsgeschichte-des-son-rise-programms-zur-autismustherapie/' rel='bookmark' title='Gastartikel: Die Entstehungsgeschichte des Son-Rise-Programms zur Autismustherapie'>Gastartikel: Die Entstehungsgeschichte des Son-Rise-Programms zur Autismustherapie</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://www.handlungsplan.net/wp-content/uploads/2011/03/Eva-Maria-Rucker.jpg" rel="lightbox[2545]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2460" title="Eva-Maria Rucker" src="http://www.handlungsplan.net/wp-content/uploads/2011/03/Eva-Maria-Rucker-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><em>Eva Maria Rucker absolvierte im Herbst 2010 die Ausbildung zur Ergotherapeutin. Mit ihren Wurzeln tief im Süden Österreichs verankert, wurde sie von ihren Flügeln über den Atlantik getragen und fand sich im Osten der Vereinigten Staaten wieder. Dort widmet sie sich seit Januar 2011 den Pflichten eines Au-pairs mit therapeutischem Know-How. Zu ihren Schützlingen zählt unter anderem ein 10-jähriger Autist (frühkindlicher Autismus) mit der Vorliebe für Kinderlieder und Straßenkreide. Das Therapieprogramm welches die speziellen Bedürfnisse und den individuellen Entwicklungsverlauf des Jungen berücksichtigt, nennt sich Son-Rise-Programm. In regelmäßigen Beiträgen wird versucht die einzigartige Geschichte dieses Verfahrens interessierten Leserinnen und Lesern näher zu bringen, alltägliche Erlebnisse sowie singuläre oder wiederkehrende Erfahrungen mit dem therapeutischen System und dem „Klienten“ schriftlich festzuhalten und spezifische Aspekte aus einem ergotherapeutischen Blickwinkel zu analysieren.</em></p>
<hr style="text-align: justify;" />
<p style="text-align: left;">Zu Beginn dieses Artikels möchte ich festhalten, dass meine grobe Schilderung diverser Unterpunkte in keinster Weise ein professionell durchgeführtes Training oder von Experten geplante Unterrichtsstunde ersetzen will/kann/wird. In den Vordergrund möchte ich meine persönlichen Erfahrungen stellen. Möchte jemand genaueres erfahren bzw. diverse Einsteigerkurse belegen, so wende er/sie sich bitte an die <a href="http://www.autismtreatmentcenter.org/contents/languages/german_version.php">Homepage des Programmes</a>.</p>
<p style="text-align: left;">Während der ersten Woche meines Aufenthaltes bei der Gastfamilie wurde mir eine Mappe mit diversen Lern- und Nachschlagmaterialien überreicht. In ihr befanden sich eine Kurzzusammenfassung von Williams bisheriger Entwicklung, Zusammenfassungen vorangegangener Teammeetings, Themen- und Spielvorschläge für eventuelle Spielraumeinheiten und auch ein Überblick über die Son Rise-Grundprinzipien. Die Wichtigsten davon möchte ich in den nächsten paar Zeilen detaillierter schildern um ein solides „Verständnisfundament“ für meine noch kommenden Beiträge zu legen.</p>
<h3 style="text-align: left;">Die wichtigsten Prinzipien</h3>
<ol style="text-align: left;"><strong></p>
<li style="text-align: justify;"><strong>Augenkontakt</strong></li>
<li style="text-align: justify;"><strong>Reaktionen</strong></li>
<li style="text-align: justify;"><strong>Kontrolle</strong></li>
<li style="text-align: justify;"><strong>„Joining“</strong></li>
<li style="text-align: justify;"><strong>Bereitschaft des Kindes</strong></li>
<li style="text-align: justify;"><strong>Aufbauprozess und Herausforderung</strong></li>
<li style="text-align: justify;"><strong>Lob</strong></li>
<p></strong></ol>
<h3 style="text-align: left;">Augenkontakt</h3>
<p style="text-align: left;">Wie viele wissen, stellt der Augenkontakt den Schlüssel zur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Soziale_Interaktion">sozialen Interaktion</a> dar. Der Gedanke, welcher sich dahinter verbirgt ist folgender: Je mehr die Kinder die Welt mit den Augen erkunden, desto mehr lernen sie. Eine optimale Positionierung ist aus diesem Grund für Therapeutinnen und Therapeuten von enormer Wichtigkeit. Egal ob es sich um Therapiematerial oder um die Person selbst handelt, man sollte versuchen, alles auf das Augenniveau des Kindes zu adaptieren. Für mich persönlich bedeutet dies, dass wenn ich mit Papier und Buntstiften den Raum betrete und William am Boden hockt und mit dem Rücken zur Wand lehnt, dann positioniere ich meine Mitbringsel auf den Boden, innerhalb seines Blickfeldes, anstatt sie auf ein Regal oder den Tisch zu legen.</p>
<h3 style="text-align: left;">Reaktionen</h3>
<p style="text-align: left;">Ich versuche William zu zeigen, dass auf jede Aktion seinerseits (sei sie auch noch so „nichtig“) eine Antwort meinerseits erfolgt. Durch meine Reaktionen möchte ich eine Motivation für eventuelle Interaktionen schaffen. Meiner Erfahrung nach ist die beste Methode für das Aufrechterhalten des Interesses des Kindes, die Intensität und Erscheinung meiner Reaktion zu variieren. So kippe ich beispielsweise vor lauter Überraschung aus den Schuhen (nur wenn hinter mir keine Holzblöcke oder sonstige Hindernisse liegen, die Realität ist zwar ein besserer Entertainer als ich mit meiner „Schauspielkunst“, dennoch möchte ich einen Sturz rücklings aufs Trampolin kein zweites Mal erleben, auch wenn William sich zerkugelt hat vor lauter Lachen&#8230;), springe erfreut durch den Raum oder klatsche jauchzend Applaus. Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.</p>
<h3 style="text-align: left;">Kontrolle</h3>
<p style="text-align: left;">Kinder benötigen eine kontrollierbare und sichere Umgebung. Das ist einer der Gründe, warum meiner Ansicht nach, das Konzept des Spielraumes funktioniert. William fühlt sich wohl und muss sich nicht permanent durch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wiederholung">repetitive Rituale</a> (Hände flippen, lautes Summen, Körper hin- und herschaukeln) eine kontrollierbare Zone schaffen.</p>
<p style="text-align: left;">Ich möchte William helfen, sich in meiner Gegenwart sicher zu fühlen, mir zu vertrauen, mich zu respektieren und unsere Interaktionen zu genießen. Dies gelingt am besten, wenn er permanente Kontrolle über die momentane Situation besitzt. Somit vermeide ich jegliche Art von physischer Manipulation, gebe Warnungen (Hier ein Beispiel: William liebt seine Wachskreidestifte und man möchte gar nicht glauben was sich alles so als Leinwand eignet&#8230; „If you draw in books, we can’t read them anymore, so let’s draw on paper&#8221;…&#8221;We draw on paper, not on walls&#8221;…“If you draw in books/on the walls again, I have to put the crayons away”). Mit dem Aussprechen meiner Warnung bin ich aber auch gleichzeitig auf eine Abwehrreaktion seinerseits gefasst (Werfen von Wachskreiden, hektisches Kritzeln an der Wand,&#8230;) und lasse ihr ihren Raum (keine physische Manipulation). Ich bin immer bemüht adäquat auf Gestik, Mimik und vokale oder verbale Äußerungen einzugehen.</p>
<h3 style="text-align: left;">„Joining“</h3>
<p style="text-align: left;">„Joinen“ bedeutet so viel wie „Beiwohnen“ oder „Mitmachen“. Wenn William exklusiv wird, das bedeutet, wenn er anfängt laut zu summen während er den Oberkörper vor- und zurückschaukelt oder Buchseite für Buchseite umblättert und gleichzeitig mit der Hand aufs Knie trommelt, versuche ich in meinem Möglichkeitsrahmen mitzumachen, das Kind so gut es geht in seiner Handlung und in seinem Ausdruck nachzuahmen. Was es auch entscheidet zu tun, gewinnt in diesem Moment an Wert und Wichtigkeit. In irgendeiner Art und Weise ist es erstrebenswert und aufregend, man sollte versuchen dieser Entscheidung zu vertrauen, sie zu respektieren. Gebe ich William währenddessen Distanz und Raum (rutsche eventuell etwas zurück, wenn wir beide am Boden sitzen), wird er sich wohler fühlen, ebenfalls kann Augenkontakt leichter wieder hergestellt werden.</p>
<p style="text-align: left;">Während des „Joinens“ versuche ich in Erfahrung zu bringen, welche Stimulation das Kind durch das Schaukeln seines Oberkörpers oder durchs Knietrommeln erhält, um dies eventuell in meiner nächsten Therapieeinheit zu berücksichtigen und solche Reize gezielt auszulösen.</p>
<h3 style="text-align: left;">Bereitschaft des Kindes</h3>
<p style="text-align: left;">Zieht sich William zurück und wird exklusiv, versuche ich zu „joinen“ und warte auf die „Bereitschaft“ des Kindes. Diese kann sich mir in vielerlei Gestalt präsentieren. Durch einfachen Blickkontakt (mich anschauen, nicht durch mich durchschauen), eine Aufforderung (William schaut zum Regal hin und streckt die Hand aus) oder eine sonstige Demonstration von Interesse, Interaktion oder Kommunikation seinerseits. Ich übe mich in Geduld und versuche sozusagen den richtigen Moment abzuwarten, um William in „meine Welt“ und „meine Spiele“ zu locken.</p>
<p style="text-align: left;">Ich bin bemüht auf seine Aufforderungen einzugehen (versuche den winzigsten Hinweis eines Interesses oder Wunsches zu registrieren). Enthusiastisch biete ich, wenn nötig Alternativen an (wir malen auf Papier, nicht an der Wand&#8230; das Wasser ist für den Magen, nicht für den Fußboden, wir können aber Puzzleteile regnen lassen&#8230;) und demonstriere wie „bedienungsfreundlich“ ich, und wie gewinnbringend soziale Kontakte im Allgemeinen sein können.</p>
<h3 style="text-align: left;">Aufbauprozess und Herausforderung</h3>
<p style="text-align: left;">Befinde ich mich mit meinem Spiel im Interessensgebiet des Kindes, so habe ich nun die Möglichkeit die Lern-, Fähigkeits- und Fertigkeitsentwicklung zu fördern, indem ich versuche diverse Anforderungen in die Interaktion miteinzubauen, sie zeitlich zu verlängern oder zu erweitern.</p>
<p style="text-align: left;">Genieße ich durch das Singen von <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Old_MacDonald_Had_a_Farm">„Old Mac Donald“</a> Williams volle Aufmerksamkeit, so kann ich ihn nach einiger Zeit bitten ein beliebiges Tier auszusuchen und darauf zu zeigen (können sich auf einem Poster an den Wänden im gesamten Zimmer verteilt befinden), es auszuschneiden, in den „Stall“ stellen, etc. (Herausforderung).</p>
<p style="text-align: left;">Mit jeder Anforderung erhält das Kind die Möglichkeit die Interaktion von sich aus aufzunehmen oder gegebenenfalls zu verlängern, beschließt es jedoch mich zu ignorieren ist dies kein Grund für mich aufzugeben, ich kann ja nach einiger Zeit nochmal „lästig“ sein.</p>
<h3 style="text-align: left;">Lob</h3>
<p style="text-align: left;">Hat William nun eine meiner Herausforderungen gemeistert, ist es Zeit für das Lob und ob man es nun glaubt oder nicht, auch das Loben will gelernt sein. Dabei sollte man spezifisch sein, wenn möglich Verallgemeinerungen vermeiden und stattdessen etwas ins Detail gehen.</p>
<p style="text-align: left;">Wenig zielführend sind z.B. Äußerungen wie „<em>Die Zeichnung ist aber schön“ oder „Das hast du toll gemacht“</em>, während Aussagen wie „<em>Wie echt doch dein Löwe aussieht, ist ja zum Fürchten“ </em>oder „<em>Super, wie du aufgestanden bist und die Münze in die Musikbox geworfen hast“ </em>deutlich konkretere Informationen beinhalten.</p>
<p style="text-align: left;">Ebenfalls ist es hilfreich, das Lob zu variieren, unterschiedliche Formulierungen, Tonhöhen, Lautstärken und Intensitäten zu verwenden, damit es aus der Interaktion hervorsticht und das Kind merkt, dass es gelobt wird.</p>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>ergo-goes-wheelmap Projektbericht: Präsentieren? Kein Problem!</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Jun 2011 08:14:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastartikel</dc:creator>
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<hr />
<p style="text-align: left;">…aber in englischer Sprache kann so eine alltägliche Sache zur beinahe unüberwindlichen Herausforderung werden</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.handlungsplan.net/wp-content/uploads/2011/06/Das-Präsentationsteam-von-ergo-goes-wheelmap.jpg" rel="lightbox[2656]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2658" title="Das Präsentationsteam von ergo-goes-wheelmap" src="http://www.handlungsplan.net/wp-content/uploads/2011/06/Das-Präsentationsteam-von-ergo-goes-wheelmap-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Vor rund einem Monat erging an unseren Studiengang die Einladung unser Projekt „ergo-goes-wheelmap“ einem internationalen Publikum im Zuge der Staff Week an der Fachhochschule in Villach vorzustellen. Das Problem an der Sache war, dass sich der Kreis der potenziellen Präsentatoren sehr rasch minimierte, als uns mitgeteilt wurde, dass wir das alles in englischer Sprache machen sollten…letztlich fanden sich aber doch drei couragierte Studentinnen, die sich dieser Aufgabe stellten.</p>
<p style="text-align: left;">Am 9.Juni 2011 war es dann soweit: rund 30 Teilnehmer aus verschiedenen Ländern trafen sich an einem Round Table an der Fachhochschule in Villach. Fünf verschiedene Studienbereiche präsentierten an diesem Nachmittag ihre Projekte. Eines davon war eben unser Projekt „ergo-goes-wheelmap“.</p>
<p style="text-align: left;">Die intensive Vorbereitung hat sich letztendlich ausgezahlt. Trotz großer Nervosität im Vorfeld, gelang uns ein perfekter Auftritt in Englisch: Die Ausführungen erregten beim Auditorium großes Interesse – es gab anschließend eine lebhafte Diskussion, welche mit der Unterstützung unserer Studiengangsleiterin Doris Cekan gekonnt gemeistert wurde, das Publikum lieferte uns sogar Vorschläge zum weiteren Ausbau des Projektes.</p>
<p style="text-align: left;">Viele dieser konstruktiven Vorschläge werden von uns überdacht und möglicherweise in den weiteren Projektverlauf implementiert. Unterm Strich war dieser Nachmittag eine tolle Erfahrung für alle Beteiligten.</p>
<hr />
<p style="text-align: left;"><em>Wenn ihr euch auch auf anderen Wegen über den Projektfortschritt informieren wollt, besucht den<a href="http://twitter.com/ergoeswheelmap"> Twitterfeed von ergo-goes-wheelmap</a> oder schaut doch mal auf der <a href="http://www.facebook.com/ergogoeswheelmap">projektbezogenen Facebook-Seite</a> vorbei &#8211; wir würden uns freuen! </em></p>
<p>Beiträge mit ähnlichen Themen:</p><ol>
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		<title>Universitätslehrgang Ergotherapie (MSc) der Donau-Universität Krems</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Jun 2011 09:36:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastartikel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bei nachfolgendem Beitrag handelt es sich um bezahlten Inhalt &#8211; Auftraggeber ist die Donau-Universität Krems &#8211; der Informationen rund um den Masterstudienlehrgang Ergotherapie an ebenjener Universität bietet. Der Inhalt dieses Beutrags spiegelt nicht notwendigerweise die Meinung des Medieninhabers wider. Seit vielen Jahren absolvieren Therapeutinnen und Therapeuten verschiedener Fachdisziplinen am Zentrum für Neurowissenschaften des Departments für [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><em>Bei nachfolgendem Beitrag handelt es sich um bezahlten Inhalt &#8211; Auftraggeber ist die Donau-Universität Krems &#8211; der Informationen rund um den Masterstudienlehrgang Ergotherapie an ebenjener Universität bietet. Der Inhalt dieses Beutrags spiegelt nicht notwendigerweise die Meinung des Medieninhabers wider.</em></p>
<hr style="text-align: left;" />
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.handlungsplan.net/wp-content/uploads/2011/04/Ergotherapie_Logo_Donau_Uni_Krems.jpg" rel="lightbox[2509]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2515" title="Ergotherapie-Logo Donau-Universität Krems" src="http://www.handlungsplan.net/wp-content/uploads/2011/04/Ergotherapie_Logo_Donau_Uni_Krems-150x150.jpg" alt="Ergotherapie Masterstudiengang Donau Universität Krems Ergotherapie-Logo" width="150" height="150" /></a>Seit vielen Jahren absolvieren Therapeutinnen und Therapeuten verschiedener Fachdisziplinen am Zentrum für Neurowissenschaften des Departments für Klinische Medizin und Präventionsmedizin der Donau-Universität Krems Masterausbildungen, die durch ihren universitären Background und die hohe wissenschaftlicher Kompetenz überaus gefragt sind. Im Herbst 2011 wurde dieses Angebot an sehr erfolgreich laufenden Lehrgängen um den Universitätslehrgang „Ergotherapie (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Master_of_Science#Master_of_Science_.28M.Sc..29">MSc</a>)“ der Donau-Universität Krems erweitert.</p>
<p style="text-align: left;">Dieses Masterprogramm wird berufsbegleitend angeboten, mit 6 Modulen über einen Zeitraum von 5 Semestern, und richtet sich an ausgebildete und berufserfahrene Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten  mit entsprechender Berufsausübungsberechtigung. Nähere Details können der <a href="http://www.donau-uni.ac.at/neuro/ergo">Homepage</a> entnommen werden.</p>
<h3 style="text-align: left;">Besonderheiten und Profil</h3>
<p style="text-align: left;">Der Universitätslehrgang „Ergotherapie“ am Zentrum für Neurowissenschaften des Departments für Klinische Medizin und Präventionsmedizin der Donau-Universität Krems eröffnet berufserfahrenen Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten besondere Möglichkeiten in der Gestaltung und Umsetzung von Ergotherapieforschung.</p>
<p style="text-align: left;">Die in diesem Lehrgang erworbenen Fähigkeiten zur kritischen Bewertung von wissenschaftlicher Literatur, der fachspezifische Wissenszuwachs und ein tieferes Verständnis für Forschung wird Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten in Ihrer Professionalität und Forschungskompetenz stärken.</p>
<p style="text-align: left;">Der Universitätslehrgang „Ergotherapie“ ist eingebettet in eine neurowissenschaftliche, international renommierte, universitäre Forschungseinrichtung (Leitung: Univ. Prof. Dr. Dr. h. c. Michael Brainin). Wir gehen davon aus, dass universitäre Ausbildung nur dann gut funktioniert, wenn diese auf rezenten Forschungsergebnissen mit praktischer Relevanz basiert. Ein herausragendes Merkmal des Universitätslehrganges „Ergotherapie“ am Zentrum für Neurowissenschaften des Departments für Klinische Medizin und Präventionsmedizin der Donau-Universität Krems liegt in seinem neurowissenschaftlichen Bezugsrahmen. In diesem neurowissenschaftlichen Kontext und Umfeld richtet sich der Fokus des Universitätslehrganges „Ergotherapie“ primär auf neurophysiologische und neuropsychologische Grundlagen der menschlichen Handlungsfähigkeit. Phänomene und Prozesse der Handlungsfähigkeit und des Tätigseins sowie spezifisch menschlich geistige Leistungen im Zusammenhang mit Betätigung werden in den Themenbereichen Kognition, Planungsvermögen, Voraussicht und Urteilsfähigkeit von ausgewiesenen medizinischen Experten ausführlich erörtert.</p>
<h3 style="text-align: left;">Spezialgebiete</h3>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.handlungsplan.net/wp-content/uploads/2011/04/Griffverdickungen_Donau_Uni_Krems.jpg" rel="lightbox[2509]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2516" title="Griffverdickungen Donau-Universität Krems" src="http://www.handlungsplan.net/wp-content/uploads/2011/04/Griffverdickungen_Donau_Uni_Krems-150x150.jpg" alt="Ergotherapie Masterstudiengang Donau Universität Krems Griffverdickungen" width="150" height="150" /></a>Zusätzlich zu den medizinischen und sozialen Perspektiven der Ergotherapie bilden technische Inhalte, einen besonderen inhaltlichen Schwerpunkt im Hinblick auf die Weiterentwicklung des Berufes und der ergotherapeutischen Berufsfeldperspektiven. Es werden moderne, zukunftsweisende technologische Assistenzsysteme in der Ergotherapie z.B. von Experten der technischen Universität Wien eingehend erläutert und diskutiert. Darüber hinaus werden in diesem Masterlehrgang selbstverständlich international etablierte und moderne Lehrgangsinhalte geboten wie etwa Wissenschaftsbasierung, Fachterminologie in der Wissenschaftsdisziplin, Klienten- und Alltagsorientierung, eHealth, Gesundheitsförderung, Anwendung der ICF, Interkulturalität, u.a.m.</p>
<h3 style="text-align: left;">Zusatzleistungen</h3>
<p style="text-align: left;">Am Zentrum für Neurowissenschaften des Departments für Klinische Medizin und Präventionsmedizin der Donau-Universität Krems werden bereits seit mehr als zehn Jahren Universitätslehrgänge mit Masterabschluss angeboten. Diese breite Erfahrung bietet ein entsprechendes Know-How, sodass qualitativ hochwertige und gefragte Masterlehrgänge den verschiedensten Quellprofessionen wie etwa Ärztinnen und Ärzten, Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten, Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten und Logopädinnen und Logopäden seit Jahren offen stehen.</p>
<p style="text-align: left;">In sämtlichen Lehrgängen wird in den Bereichen Medizin, Technik, Management und Qualitätssicherung sehr bewusst eine enge Zusammenarbeit mit Experten von Universitätskliniken bzw. anderer Departments der Donauuniversität Krems praktiziert.</p>
<h3 style="text-align: left;">Fazit</h3>
<p style="text-align: left;">Die Neurowissenschaft als Bezugsrahmen, die Rahmenbedingungen durch das universitäre Umfeld und besonders der Expertenstatus der Departmentsleitung und der Vortragenden im Lehrgang schaffen ausgezeichnete und einmalige Voraussetzungen für einen Universitätslehrgang „Ergotherapie (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Master_of_Science#Master_of_Science_.28M.Sc..29">MSc</a>)“ von dem Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten aus Österreich und den deutschsprachigen Nachbarländern für ihre künftige wissenschaftliche Tätigkeit nur profitieren können.</p>
<h3 style="text-align: left;">Fact Box &#8211; Universitätslehrgang „Ergotherapie“ der Donau-Universität Krems</h3>
<ul style="text-align: left;">
<li style="text-align: justify;">Verankerung / Einbettung in eine neurowissenschaftliche Forschungseinrichtung</li>
<li style="text-align: justify;">Neurowissenschaften als Bezugsrahmen</li>
<li style="text-align: justify;">Neurophysiologische und neuropsychologische Grundlagen der Handlungsfähigkeit</li>
<li style="text-align: justify;">Technologische Assistenzsysteme</li>
<li style="text-align: justify;">International etablierte und moderne Lehrgangsinhalte</li>
<li style="text-align: justify;">Professionalität und Forschungskompetenz inhaltlich und organisatorisch</li>
</ul>
<h3 style="text-align: left;">Kontakt</h3>
<p style="text-align: left;">Irene Ebhardt, MSc<br />
Department für Klinische Medizin und Präventionsmedizin / Zentrum Klinische Neurowissenschaften<br />
Leiter: Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Brainin<br />
Donau-Universität Krems<br />
Dr. Karl-Dorrek-Strasse 30<br />
3500 Krems<br />
Tel.: 0043 2732 893 – 2819<br />
Fax: 0043 2732 893 – 4810<br />
E-Mail: <a href="mailto:irene.ebhardt@donau-uni.ac.at">irene.ebhardt@donau-uni.ac.at</a><br />
Internet: <a href="http://www.donau-uni.ac.at">http://www.donau-uni.ac.at</a></p>
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		<title>ergo-goes-wheelmap Projektbericht: &#8220;Mission Possible&#8221; in Klagenfurt</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Jun 2011 16:01:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastartikel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Studium]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><em><a href="http://www.handlungsplan.net/wp-content/uploads/2011/03/Iris-Beck.jpg" rel="lightbox[2621]"><img class="alignleft  wp-image-2425" title="Iris Beck" src="http://www.handlungsplan.net/wp-content/uploads/2011/03/Iris-Beck-150x150.jpg" alt="" width="108" height="108" /></a>Iris Beck ist Studentin im Studiengang Ergotherapie an der FH Kärnten, Standort Klagenfurt und ein Sechzehntel des Projektteams von &#8220;ergo-goes-wheelmap&#8221;. Neben allen anderen anfallenden Aufgaben, die das Projekt betreffen, sorgt sie zusammen mit Sarah Dionisio dafür, dass das begleitende Projekttagebuch &#8211; welches am <a href="http://www.handlungsplan.net/">handlungs:plan-Weblog</a> und auf dem <a href="http://blog.fh-kaernten.at/ergogoeswheelmap/">Blog von ergo-goes-wheelmap </a></em><em> &#8211; stetig umfangreicher wird.</em></p>
<hr />
<p style="text-align: left;">Es geht in großen Schritten (und mit Blasen an den Füßen) voran…in einer Mission die, wie anfangs vermutet, nicht „impossible“ zu sein scheint.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.handlungsplan.net/wp-content/uploads/2011/06/Klagenfurter-Innenstadt.jpg" rel="lightbox[2621]"><img class="alignleft  wp-image-2627" title="Klagenfurter Innenstadt" src="http://www.handlungsplan.net/wp-content/uploads/2011/06/Klagenfurter-Innenstadt-150x150.jpg" alt="" width="90" height="90" /></a>Den Anfang machten wir im Zentrum. Der Alte Platz und die Bahnhofstraße wurden zuerst angesteuert. Wir waren sehr überrascht davon, wie viele Betriebe dort für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer nicht zugänglich sind, aufgrund einer oder mehrerer Stufe(n) am Eingang. In den meisten Lokalen und Cafés hat man auch gar keine Möglichkeit, die Toiletten zu benutzen, weil schon die Türen viel zu schmal sind. Die Geschäftsleute sind uns zum größten Teil sehr freundlich in Erinnerung geblieben und haben sofort einem Eintrag in der <a href="http://www.wheelmap.org">wheelmap</a> zugestimmt. (Bild © Mariocopa via <a href="http://www.pixelio.de">Pixelio</a>) Doch Positives und Negatives liegen ja bekanntlich nahe beieinander, und so haben wir auch einige Beispiele aus diesen Kategorien gesammelt&#8230;</p>
<h3 style="text-align: left;">Negativ aufgefallen&#8230;</h3>
<p style="text-align: left;">Ein Café-Besitzer am Alten Platz hat uns mit seiner Aussage wohl am meisten verärgert: <em>„Ich will keinen Eintrag! Ich habe mit den Müttern mit Kinderwägen schon genug zu tun, da brauche ich nicht auch  noch Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer in meinem Café.“</em> Er wird auch uns in seinem Café nicht wiedersehen!</p>
<p style="text-align: left;">Die Besitzerin eines Kosmetikstudios gab uns zu verstehen, dass sie den Eintrag nicht will weil: <em>„…ich habe meine Stammkunden!“ </em>Wir machten sie darauf aufmerksam, dass auch Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer zu Stammkunden werden könnten, aber das wollte sie nicht hören.</p>
<p style="text-align: left;">Eine Angestellte in einem Sonnenstudio fragte uns: <em>„Was soll denn ein Rollstuhlfahrer in einem Solarium?“ </em>Sie war verwundert, als sie von uns erfuhr, dass es ihnen wahrscheinlich auch ums Bräunen geht…</p>
<h3 style="text-align: left;">Positiv aufgefallen&#8230;</h3>
<p style="text-align: left;">Es gibt aber viel mehr positives Feedback zu berichten, und das macht uns stolz. So wurde z. B. ein Mann an der Theke eines Lokals auf uns aufmerksam, der uns in ein sehr nettes Gespräch verwickelte. <em>„Ich finde das ganz toll! Ein guter Freund sitzt im Rollstuhl und wir können in Klagenfurt nur zwei Lokale besuchen, die ein behindertengerechtes WC haben. Mit der Zeit wird das langweilig. Ich werde ihm von eurem Projekt erzählen und er wird begeistert sein und vielleicht haben wir in Zukunft mehr Alternativen.“</em> [Anm. Markus: Aufgrund einer ganz ähnlichen Problematik ist übrigens auch das Projekt wheelmap.org überhaupt erst entstanden]</p>
<p style="text-align: left;">In der 8. Mai-Straße befindet sich ein Skulpturen- und Vasengeschäft dessen Besitzer uns Folgendes erzählte: <em>„Ich habe zwei Stammkundinnen, die ich sehr schätze. Sie sind beide auf den Rollstuhl angewiesen. Da habe ich das WC, das sich in meinem Geschäft befindet, rollstuhlgerecht umgebaut. Das sind mir meine Kunden wert.“ </em>Wir fanden das sehr beispielhaft.</p>
<h3 style="text-align: left;">Fazit</h3>
<p style="text-align: left;">Im Großen und Ganzen sind wir bisher sehr zufrieden mit unserer Evaluierung und reflektierten unsere Erfahrungen zwischendurch immer wieder bei einem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Milchkaffee">Café Latte</a> unter der Sonne Klagenfurts.</p>
<p style="text-align: left;">Wir wünschen uns für diejenigen, die uns mit Intoleranz begegneten, dass sie sich in Zukunft an denen orientieren, die schon verstanden haben, um was es uns bei diesem Projekt geht: <em><strong>Einschränkung der Lebensqualität fängt schon bei ganz kleinen Dingen an</strong></em>.</p>
<hr />
<p style="text-align: left;"><em>Wenn ihr euch auch auf anderen Wegen über den Projektfortschritt informieren wollt, besucht den<a href="http://twitter.com/ergoeswheelmap"> Twitterfeed von ergo-goes-wheelmap</a> oder schaut doch mal auf der <a href="http://www.facebook.com/ergogoeswheelmap">projektbezogenen Facebook-Seite</a> vorbei &#8211; wir würden uns freuen! </em></p>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Gastartikel: Son-Rise in der Praxis &#8211; Williams Entwicklung Teil 1</title>
		<link>http://www.handlungsplan.net/gastartikel-son-rise-in-der-praxis-williams-entwicklung-teil-1/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Apr 2011 06:58:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastartikel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Autismus]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Interaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Klientenzentriertheit]]></category>
		<category><![CDATA[Pädiatrie]]></category>
		<category><![CDATA[Son-Rise]]></category>

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		<description><![CDATA[Teammeetings finden einmal monatlich statt und ebenso oft kommt ein Son-Rise-Trainer zur Familie nach Hause um ein Wochenende lang mit William zu „spielen“ und im Nachhinein Fragen zum momentanen Entwicklungsstand und der empfohlenen Interventionsmöglichkeiten zu beantworten. Nach jeder Therapieeinheit wird vom jeweiligen „Spielgefährten“ ein Fragebogen zum Verlauf der Session ausgefüllt, dies dient der Dokumentation.
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://www.handlungsplan.net/wp-content/uploads/2011/03/Eva-Maria-Rucker.jpg" rel="lightbox[2470]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2460" title="Eva-Maria Rucker" src="http://www.handlungsplan.net/wp-content/uploads/2011/03/Eva-Maria-Rucker-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><em>Eva Maria Rucker absolvierte im Herbst 2010 die Ausbildung zur Ergotherapeutin. Mit ihren Wurzeln tief im Süden Österreichs verankert, wurde sie von ihren Flügeln über den Atlantik getragen und fand sich im Osten der Vereinigten Staaten wieder. Dort widmet sie sich seit Januar 2011 den Pflichten eines Au-pairs mit therapeutischem Know-How. Zu ihren Schützlingen zählt unter anderem ein 10-jähriger Autist (frühkindlicher Autismus) mit der Vorliebe für Kinderlieder und Straßenkreide. Das Therapieprogramm welches die speziellen Bedürfnisse und den individuellen Entwicklungsverlauf des Jungen berücksichtigt, nennt sich Son-Rise-Programm. In regelmäßigen Beiträgen wird versucht die einzigartige Geschichte dieses Verfahrens interessierten Leserinnen und Lesern näher zu bringen, alltägliche Erlebnisse sowie singuläre oder wiederkehrende Erfahrungen mit dem therapeutischen System und dem „Klienten“ schriftlich festzuhalten und spezifische Aspekte aus einem ergotherapeutischen Blickwinkel zu analysieren.</em></p>
<hr style="text-align: left;" />
<h3 style="text-align: left;">Damals…</h3>
<p style="text-align: left;">William war ein sehr höfliches und sozial interaktives Kleinkind. „Please“ und „Thank You“ gehörten zu seinen Lieblingswörtern und seine große Schwester galt als Spielgefährtin, Geschichtenerzählerin und Wildtierdompteurin (bevorzugtes Opfer: die Nachbarskatze). Mit 18 Monaten jedoch gab William das Sprechen auf und ein paar Tage später beobachteten ihn seine Eltern das erste Mal beim Händeflippen. Mit zweieinhalb Jahren dann die Diagnose: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Autismus#Fr.C3.BChkindlicher_Autismus">Frühkindlicher Autismus</a>.</p>
<p style="text-align: left;">Es folgten Sonderkindergärten und spezifische Tagestherapie, Lern- und Betreuungszentren. Durch Zufall erfuhren Williams Eltern schließlich vom Therapiekonzept des Son-Rise-Programms.</p>
<h3 style="text-align: left;">Heute&#8230;</h3>
<p style="text-align: left;">Seit nunmehr zwei Jahren ist das Son-Rise-Verfahren, diese Philosophie, ein fixer Bestandteil des Lebens der Familie. Williams Vater arbeitet momentan von zu Hause aus, seine Mutter gab ihre Karriere auf.</p>
<h3 style="text-align: left;">Rahmenbedingungen</h3>
<p style="text-align: left;">Teammeetings finden einmal monatlich statt und ebenso oft kommt ein Son-Rise-Trainer zur Familie nach Hause um ein Wochenende lang mit William zu „spielen“ und im Nachhinein Fragen zum momentanen Entwicklungsstand und der empfohlenen Interventionsmöglichkeiten zu beantworten. Nach jeder Therapieeinheit wird vom jeweiligen „Spielgefährten“ ein Fragebogen zum Verlauf der Session ausgefüllt, dies dient der Dokumentation. Die Dauer einer Einheit beträgt zwei Stunden, anschließend betritt ein anderer Spielgefährte den Raum mit neuem Elan und motivierenden Herausforderungen. Momentan engagieren sich sechs Spielgefährten für William.</p>
<h4 style="text-align: left;">Aufenthalt im Spielraum</h4>
<ul style="text-align: left;">
<li style="text-align: justify;">8 Stunden täglich</li>
<li style="text-align: justify;">7 Tage die Woche</li>
</ul>
<h4 style="text-align: left;">Fixes Mobiliar/ Spielgegenstände</h4>
<ul style="text-align: left;">
<li style="text-align: justify;">2 große Gymnastikbälle</li>
<li style="text-align: justify;">Kleines Trampolin</li>
<li style="text-align: justify;">Großer Wandspiegel</li>
<li style="text-align: justify;">Eine Campingtoilette</li>
<li style="text-align: justify;">Arbeitstische mit Stuhl</li>
<li style="text-align: justify;">Korb voll mit Bällen unterschiedlicher Farbe, Größe und Oberfläche</li>
<li style="text-align: justify;">Diverse Stofftiere</li>
<li style="text-align: justify;">Verschiedenste Musikinstrumente (Trommeln, Flöten, Rasseln,&#8230;)</li>
<li style="text-align: justify;">Drei Decken</li>
<li style="text-align: justify;">Mal- und Bastelutensilien</li>
</ul>
<h4 style="text-align: left;">Momentane Grobziele und Richtlinien, basierend auf dem letzten Teammeeting im Februar 2011</h4>
<ul style="text-align: left;">
<li style="text-align: justify;">Imitation sobald er exklusiv wird</li>
<li style="text-align: justify;">Herstellen und Aufrechterhaltung eines Blickkontaktes, besonders zu Beginn einer Interaktion</li>
<li style="text-align: justify;">Unterstützung bei der nonverbalen Kommunikation (einfache Gesten nach Aufforderung)</li>
<li style="text-align: justify;">Verlängerung der Aufmerksamkeitsspanne während Interaktionen</li>
<li style="text-align: left;">Hilfestellung bei der Interaktion unter der Verwendung von einfachen Gegenständen</li>
</ul>
<p style="text-align: left;">
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>ergo-goes-wheelmap Projektbericht: Let&#8217;s get it started &#8211; die Kick-Off-Veranstaltung</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Mar 2011 07:04:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastartikel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
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		<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
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		<description><![CDATA[Intensive Vorbereitungsarbeiten, große Aufregung und interessierte Gäste – das waren die Ingredienzen für die offizielle Geburtsstunde unseres Projektes "ergo-goes-wheelmap".

Montag, 21. März 2011, im Hörsaal Chicago an der Fachhochschule Kärnten, Standort Klagenfurt: Ein aufregender Tag für das ergo-goes-wheelmap Projektteam. Punkt 10.30 Uhr eröffnete die Moderationsgruppe unseres Teams offiziell das Projekt und setzte damit den Startschuss für die weiteren Aktivitäten der nächsten Monate.
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://www.handlungsplan.net/wp-content/uploads/2011/03/Sarah-Dionisio.jpg" rel="lightbox[2442]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2446" title="Sarah Dionisio" src="http://www.handlungsplan.net/wp-content/uploads/2011/03/Sarah-Dionisio-150x150.jpg" alt="" width="90" height="90" /></a><em>Sarah Dionisio ist Studentin im Studiengang Ergotherapie an der FH Kärnten, Standort Klagenfurt und ein Sechzehntel des Projektteams von “ergo-goes-wheelmap”. Neben allen anderen anfallenden Aufgaben, die das Projekt betreffen, sorgt sie zusammen mit Iris Beck dafür, dass das begleitende Projekttagebuch – <em>welches am <a href="http://www.handlungsplan.net/">handlungs:plan-Weblog</a> und auf dem <a href="http://blog.fh-kaernten.at/ergogoeswheelmap/">Blog von ergo-goes-wheelmap </a></em> &#8211; stetig umfangreicher wird.</em></p>
<hr style="text-align: left;" />
<p style="text-align: left;">Intensive Vorbereitungsarbeiten, große Aufregung und interessierte Gäste – das waren die Ingredienzen für die offizielle Geburtsstunde unseres Projektes &#8220;ergo-goes-wheelmap&#8221;.</p>
<p style="text-align: left;">Montag, 21. März 2011, im Hörsaal Chicago an der Fachhochschule Kärnten, Standort Klagenfurt: Ein aufregender Tag für das ergo-goes-wheelmap Projektteam. Punkt 10.30 Uhr eröffnete die Moderationsgruppe unseres Teams offiziell das Projekt und setzte damit den Startschuss für die weiteren Aktivitäten der nächsten Monate.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.handlungsplan.net/wp-content/uploads/2011/03/Präsentationsauftakt.jpg" rel="lightbox[2442]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2445" title="Präsentationsauftakt" src="http://www.handlungsplan.net/wp-content/uploads/2011/03/Präsentationsauftakt-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Dieser Eröffnung waren aufwendige Vorbereitungsarbeiten und intensive Proben vorausgegangen, nicht alles hat sofort geklappt &#8211; Engagement, Improvisationstalent und Ausdauer waren gefragt. Trotz einiger Nervosität vor dem großen Auftritt, hat die Präsentationsgruppe ihre Aufgabe letztlich bravourös gemeistert. Dies war nicht zuletzt der tollen Unterstützung von Angelika Mitterbacher und Markus Kraxner zu verdanken. Die beiden Projektleiter haben alle tatkräftig unterstützt und damit die notwendige Sicherheit vermittelt.</p>
<p style="text-align: left;">Mit der Begrüßung der Gäste war die erste Aufregung verflogen und auch die Technik funktionierte einwandfrei. Es wurden modernste Kommunikationsmittel eingesetzt. Mit einer Präsentation und einem Film wurde den Gästen das Projekt im ersten Schritt erläutert. Ergänzt wurde dies durch eine Live-Konferenz via Skype mit dem Mitgründer der <a href="http://wheelmap.org/">wheelmap.org-Plattform</a>, <a href="http://www.raul.de/">Raúl Krauthausen</a>. Er wurde direkt aus Berlin zugeschaltet und bereicherte die Veranstaltung mit seinen charmant dargebotenen Informationen.</p>
<p style="text-align: left;">Nach rund 30 Minuten waren wir mit unseren Ausführungen am Ende angelangt und standen den Interessierten am eigens eingerichteten Info-Tisch noch Rede und Antwort. Um den Gästen ein Gefühl für die Schwierigkeiten der Rollstuhlfahrer vermitteln zu können, wurden ein Rollstuhl und eine in Handarbeit hergestellte Barriere bereitgestellt. Guter Wille ist aber noch kein Garant für Erfolg – leider hat sich dann doch niemand getraut, den Rollstuhl zu testen.</p>
<p style="text-align: left;">Den rollstuhlgerechten Weg zum Buffet fanden letztlich alle Gäste, mit interessanten Kontaktgesprächen fand die Veranstaltung ihr Ende. Wir alle hoffen, dass wir den Elan und die Begeisterung die nächsten Monate aufrechterhalten können und unser Projekt damit ein weiterer Baustein für eine positive Weiterentwicklung unserer Gesellschaft wird.</p>
<hr style="text-align: left;" />
<p style="text-align: left;"><em>Wenn ihr euch auch auf anderen Wegen über den Projektfortschritt informieren wollt, besucht den<a href="http://twitter.com/ergoeswheelmap"> Twitterfeed von ergo-goes-wheelmap</a> oder schaut doch mal auf der <a href="http://www.facebook.com/ergogoeswheelmap">projektbezogenen Facebook-Seite</a> vorbei &#8211; wir würden uns freuen! </em></p>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Gastartikel: Die Entstehungsgeschichte des Son-Rise-Programms zur Autismustherapie</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Mar 2011 08:18:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastartikel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Autismus]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Interaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Klientenzentriertheit]]></category>
		<category><![CDATA[Pädiatrie]]></category>
		<category><![CDATA[Son-Rise]]></category>

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		<description><![CDATA[Man möchte meinen, dass sich die Geburtsstätte eines Therapieprogramms in einer renommierten therapeutischen Institution, einer legendären Universitätsklinik oder im privaten Kreis von populären Professoren, mit Unmengen von Zertifikaten und Auszeichnungen als stille Augenzeugen des Momentes, neugierig von den Wänden glotzend, befindet. Diese Umstände mögen eventuell auf diverse Verfahren zutreffen, nicht jedoch auf das Son-Rise-Programm.
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://www.handlungsplan.net/wp-content/uploads/2011/03/Eva-Maria-Rucker.jpg" rel="lightbox[2459]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2460" title="Eva-Maria Rucker" src="http://www.handlungsplan.net/wp-content/uploads/2011/03/Eva-Maria-Rucker-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><em>Eva Maria Rucker absolvierte im Herbst 2010 die Ausbildung zur Ergotherapeutin. Mit ihren Wurzeln tief im Süden Österreichs verankert, wurde sie von ihren Flügeln über den Atlantik getragen und fand sich im Osten der Vereinigten Staaten wieder. Dort widmet sie sich seit Januar 2011 den Pflichten eines Au-pairs mit therapeutischem Know-How. Zu ihren Schützlingen zählt unter anderem ein 10-jähriger Autist (frühkindlicher Autismus) mit der Vorliebe für Kinderlieder und Straßenkreide. Das Therapieprogramm welches die speziellen Bedürfnisse und den individuellen Entwicklungsverlauf des Jungen berücksichtigt, nennt sich Son-Rise-Programm. In regelmäßigen Beiträgen wird versucht die einzigartige Geschichte dieses Verfahrens interessierten Leserinnen und Lesern näher zu bringen, alltägliche Erlebnisse sowie singuläre oder wiederkehrende Erfahrungen mit dem therapeutischen System und dem „Klienten“ schriftlich festzuhalten und spezifische Aspekte aus einem ergotherapeutischen Blickwinkel zu analysieren.</em></p>
<hr style="text-align: left;" />
<p style="text-align: left;">Man möchte meinen, dass sich die Geburtsstätte eines Therapieprogramms in einer renommierten therapeutischen Institution, einer legendären Universitätsklinik oder im privaten Kreis von populären Professoren, mit Unmengen von Zertifikaten und Auszeichnungen als stille Augenzeugen des Momentes, neugierig von den Wänden glotzend, befindet. Diese Umstände mögen eventuell auf diverse Verfahren zutreffen, nicht jedoch auf das <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Son-Rise">Son-Rise-Programm</a>.</p>
<p style="text-align: left;">Zu Beginn der 1970er Jahre wurde bei einem kleinen Jungen im Osten Amerikas die Diagnose „Autismus“ gestellt. Mit einem IQ unter 30 und nur einem Jahr alt, fiel dieser Junge durchs Raster der damals möglichen medizinischen und therapeutischen Interventionsmöglichkeiten. Viele Hospitäler und Kinderpraxen versprachen Hilfe, zwar nicht jetzt und heute, aber möglicherweise in zwei bis drei Jahren, je nach Verlauf der Krankheit und abhängig vom Entwicklungsprozess des Patienten. Für die Eltern, Barry und Samahria Kaufman, eine düstere Diagnose mit einer mehr als niederschmetternden Prognose. Nach unzähligen schlaflosen Nächten der Recherche und des Pläneschmiedens beschloss das Ehepaar das Schicksal, welches andere verfluchten, bei der Hand zu nehmen und kopfüber in eine neue Welt einzutauchen. In die Welt eines kleinen Kindes, welches das Tellerdrehen nahezu perfektionierte und das Körperschaukeln zur Eigenstimulation nutzte. Wenn es für Raun unmöglich war, seinen exklusiven Kosmos zu verlassen, dann wollten die Kaufmans beginnen, die Brücke von ihrer Uferseite aus, zu bauen.</p>
<p style="text-align: left;">Das Badezimmer wurde kurzer Hand als „Spielzimmer“ umfunktioniert und dort verbrachte die Mutter des Jungen unzählige Stunden des exakten Imitierens aller Bewegungen ihres Sohnes. Mit Liebe, Einfühlungsvermögen, grenzenloser Geduld und dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sokratischer_Dialog">sokratischen Dialog</a> als eine der wichtigsten Prinzipien des Therapieprogramms wurde aus dem Imitieren Interaktion, aus den stereotypen Wortfetzen verständliche Sätze. Drei Jahre später konnte kein Pädiatrieexperte oder Neuropsychologe Anzeichen von Autismus oder sonstigen Entwicklungsverzögerungen feststellen. Raun war geheilt.</p>
<p style="text-align: left;">Im Laufe der Zeit verbreitete sich die Geschichte der Kaufmans. Immer mehr Familien mit Kindern mit speziellen Bedürfnissen (vorwiegend Autismus oder anderen Entwicklungsstörungen) wandten sich hoffnungsvoll hilfesuchend an die Son-Rise-Eltern. Um dem großen Andrang gerecht zu werden, gründeten Barry und Samahria Kaufman schließlich das <a href="http://www.option.org/index.php">Option Institute</a> in Massachusetts. Dort oder als Gastdozent an diversen Universitäten, Hospitälern oder Lehrzentren halten die beiden Vorträge und bieten unterschiedliche Arten von Fortbildungsseminaren an (sowohl für den Einzelnen zur persönlichen Weiterentwicklung, oder aber auch für betroffene Familien, welche sich für das Son-Rise-Programm interessieren). <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Raun_Kaufman">Raun Kaufman</a> ist in der Zwischenzeit erwachsen geworden, studierte biomedizinische Ethik an einer amerikanischen Eliteuniversität und ist heute der <a href="http://www.option.org/custom:our-staff,single,768#raun">Leiter des Option Institutes</a>.</p>
<h3 style="text-align: left;">Quelle</h3>
<ul style="text-align: left;">
<li style="text-align: justify;">Kaufman, Barry, Neil: Son Rise / The Miracle continues, Novato, California, 1993</li>
</ul>
<h3 style="text-align: left;">Weblinks</h3>
<ul style="text-align: left;">
<li style="text-align: justify;"><a href="http://www.autismtreatmentcenter.org/">Autism Treatment Center of America</a> – Website</li>
<li style="text-align: justify;"><a href="http://www.option.org/index.php">The Option Institute</a> – Website</li>
<li style="text-align: justify;"><a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16522712">The Son-Rise Program intervention for autism: prerequisites for evaluation</a> – Abstract bei PubMed</li>
<li style="text-align: justify;"><a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12787161">The Son-Rise Program intervention for autism: an investigation into family experiences</a> – Abstract bei PubMed</li>
<li style="text-align: justify;"><a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19450315">Autism</a> – Abstract bei PubMed</li>
<li style="text-align: justify;"><a href="https://www.amazon.de/dp/0915811618/ref=as_li_ss_til?tag=wwwhandlungsp-21&amp;camp=2906&amp;creative=19474&amp;linkCode=as4&amp;creativeASIN=0915811618&amp;adid=07QBTR999D7VWKZ5GHZK&amp;">Son Rise: The Miracle Continues</a> – Amazon</li>
</ul>
<h3 style="text-align: left;">Redaktionelle Anmerkung</h3>
<p style="text-align: left;">Die aktuelle Forschungslage zur Effektivität des Son-Rise-Programms ist zurzeit nicht eindeutig, wissenschaftliche Arbeiten hierzu existieren kaum, in diversen Diskussionsforen wird der Ansatz nach Son-Rise durchaus kontrovers diskutiert. Die Erfahrungen einer Berufskollegin aus erster Hand können zumindest Einblicke ermöglichen und persönliche Erfahrungen darlegen, die in Zusammenhang mit diesem Ansatz über einen längeren Zeitraum beobachtbar sind. Wir freuen uns über zahlreiche Kommentare und Erfahrungsaustausch von Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten, die mit der Arbeit mit Klientinnen und Klienten im Bereich Autismus eigene Erfahrungen einbringen können.</p>
<h3 style="text-align: left;">Update 28.03.2011: Zusätzliche Informationen</h3>
<p style="text-align: left;">Autismus bzw. den Umgang damit und das Erleben von Betroffenen mit den Einschränkungen, die mit der Diagnose einhergehen, kann man auch lesen, und zwar auf dem Weblog <em><a href="http://realitaetsfilter.wordpress.com/">Realitätsfilter</a></em>, das seit Anfang 2010 Einblicke in die tatsächliche Lebenswelt von Autistinnen und Autisten gewährt. An und für sich schon sehr interessant, sind die Aspekte, die sich auf die Bereiche Partizipation (am sozialen Leben) beziehen, für Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten die mit Menschen mit Autismus arbeiten praktisch Pflichtlektüre. <a href="http://twitter.com/querdenkender">Querdenkender</a>, der diesen Beitrag auch ausführlich kommentiert hat, verfasst dort Gastbeiträge in der Rubrik <em><a href="http://realitaetsfilter.wordpress.com/category/reihe-autismus-quergedacht/">Autismus quergedacht</a></em>. [Markus]</p>
<p style="text-align: justify;">
<hr />
<p style="text-align: justify;"><em>handlungs:plan nimmt am <a href="https://partnernet.amazon.de/">Amazon-Partner-Programm</a> teil, wenn du Bücher bei Amazon über unsere Links bestellst, leistest du einen Beitrag zur Reduzierung unserer Serverkosten &#8211; ohne Nachteile für dich als Besteller. Natürlich liegt diese Entscheidung bei dir &#8211; auch lokale Buchhändler wollen schließlich leben. Beachte bitte auch den Abschnitt &#8220;Datenschutz&#8221; im <a href="http://www.handlungsplan.net/impressum/">Impressum</a>!</em></p>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>ergo-goes-wheelmap Projektbericht: Klagenfurt aus der Rollstuhlperspektive</title>
		<link>http://www.handlungsplan.net/ergo-goes-wheelmap-projektbericht-klagenfurt-aus-der-rollstuhlperspektive/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Mar 2011 06:18:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastartikel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Rollstuhl]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 16.03.2011 war es endlich soweit…wir durften die Zeit nutzen, um am eigenen Leibe zu erfahren, wie die Welt sich verändert, wenn man sie aus der Perspektive eines Rollstuhlfahrers oder einer Rollstuhlfahrerin bewältigen muss. „Selbsterfahrung“, die mit Sicherheit für das ganze Projektteam „ergo-goes-wheelmap“ eine Erfahrung fürs Leben bleiben wird. Schon der erste Bordstein, etwa 20 Meter entfernt vom Startpunkt unserer Mission, stellte ein Hindernis dar…ohne Hilfe kaum überwindbar.
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<li><a href='http://www.handlungsplan.net/projektvorstellung-ergo-goes-wheelmap-barrierefreiheit-in-klagenfurt/' rel='bookmark' title='Projektvorstellung ergo-goes-wheelmap: Barrierefreiheit in Klagenfurt'>Projektvorstellung ergo-goes-wheelmap: Barrierefreiheit in Klagenfurt</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://www.handlungsplan.net/wp-content/uploads/2011/03/Iris-Beck.jpg" rel="lightbox[2414]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2425" title="Iris Beck" src="http://www.handlungsplan.net/wp-content/uploads/2011/03/Iris-Beck-150x150.jpg" alt="" width="90" height="90" /></a><em>Iris Beck ist Studentin im Studiengang Ergotherapie an der FH Kärnten, Standort Klagenfurt und ein Sechzehntel des Projektteams von &#8220;ergo-goes-wheelmap&#8221;. Neben allen anderen anfallenden Aufgaben, die das Projekt betreffen, sorgt sie zusammen mit Sarah Dionisio dafür, dass das begleitende Projekttagebuch &#8211; welches am <a href="http://www.handlungsplan.net/">handlungs:plan-Weblog</a> und auf dem <a href="http://blog.fh-kaernten.at/ergogoeswheelmap/">Blog von ergo-goes-wheelmap </a></em><em> -  stetig umfangreicher wird.</em></p>
<hr style="text-align: left;" />
<p style="text-align: left;"><em> </em></p>
<p style="text-align: left;">Am 16.03.2011 war es endlich soweit…wir durften die Zeit nutzen, um am eigenen Leibe zu erfahren, wie die Welt sich verändert, wenn man sie aus der Perspektive eines Rollstuhlfahrers oder einer Rollstuhlfahrerin bewältigen muss. „Selbsterfahrung“, die mit Sicherheit für das ganze Projektteam „ergo-goes-wheelmap“ eine Erfahrung fürs Leben bleiben wird. Schon der erste Bordstein, etwa 20 Meter entfernt vom Startpunkt unserer Mission, stellte ein Hindernis dar…ohne Hilfe kaum überwindbar.</p>
<p style="text-align: left;">Abfallende Gehwege, Kopfsteinpflaster, Ampeln mit viel zu kurzen Grün-Phasen, Eingangstüren, die sich nur nach außen öffnen lassen…unvorstellbare Schwierigkeiten schon nach den ersten paarhundert Metern. Kaum zu glauben, für einen körperlich gesunden Menschen…<em>Alltag für Menschen in Rollstühlen</em>.</p>
<p style="text-align: left;">Auch der Regen machte uns einen Strich durch die Rechnung…sich fortzubewegen mit Regenschirm? Falsch gedacht! Funktioniert nicht! Aber man ist ja schließlich nicht aus Zucker…<em>Alltag für Menschen in Rollstühlen</em>.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.handlungsplan.net/wp-content/uploads/2011/03/Selbsterfahrung-im-Rollstuhl.jpg" rel="lightbox[2414]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2426" title="Selbsterfahrung im Rollstuhl" src="http://www.handlungsplan.net/wp-content/uploads/2011/03/Selbsterfahrung-im-Rollstuhl-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Man erntet mitleidige Blicke, trifft plötzlich überall hilfsbereite Mitmenschen, beobachtet Interesse und leider auch Intoleranz…und befindet sich immer ein Stück weit unterhalb des Geschehens. Trotz des Bewusstseins, sich jederzeit wieder auf die Füße stellen zu können, bleibt ein eigenartiges Gefühl zurück…<em>Alltag für Menschen in Rollstühlen</em>.</p>
<p style="text-align: left;">Wir sollten verstehen können, wie es sich anfühlt jederzeit und überall auf Barrieren zu stoßen…und dies ist uns zweifellos gelungen.</p>
<hr style="text-align: left;" />
<p style="text-align: left;"><em>Wenn ihr euch auch auf anderen Wegen über den Projektfortschritt informieren wollt, besucht den<a href="http://twitter.com/ergoeswheelmap"> Twitterfeed von ergo-goes-wheelmap</a> oder schaut doch mal auf der <a href="http://www.facebook.com/ergogoeswheelmap">projektbezogenen Facebook-Seite</a> vorbei &#8211; wir würden uns freuen! </em></p>
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		<title>Diplomarbeit: Zaubern als therapeutisches Mittel</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Nov 2010 09:01:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastartikel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Abstraktes]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomarbeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
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		<description><![CDATA[In dieser Diplomarbeit dreht sich alles um den sinnvollen und therapeutischen Einsatz von Zauberkunststücken in der Therapie. Dabei wurde diese Methode aus drei unterschiedlichen Sichtweisen beleuchtet: Erstens aus der Objektiven mit Hilfe eines standardisierten Tests, zweitens aus der Sicht eines Therapeuten und zu guter Letzt wurde auch noch versucht die Ansicht der Patienten mit Unterstützung eines Fragebogens einzufangen. Ziel war es damit folgende Forschungsfragen zu beantworten...
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://www.handlungsplan.net/wp-content/uploads/2010/10/Simone-Puggl.jpg" rel="lightbox[1850]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1851" title="Simone Puggl" src="http://www.handlungsplan.net/wp-content/uploads/2010/10/Simone-Puggl-150x150.jpg" alt="" width="90" height="90" /></a><em>Dieser Beitrag wurde von Simone Puggl verfasst. Sie erreichte auch, wie so manch anderer, im Oktober 2010 das Ende ihrer Akademielaufbahn. Ihre Abschlussarbeit verfasste sie zum Thema „Zaubern“ in der Therapie, denn ungewöhnliche und doch direkte Wege einzuschlagen liegt Ihr am Herzen. Ihre Freizeit verbringt sie am aller-aller-allerliebsten in der Natur.</em></p>
<hr style="text-align: left;" />
<p style="text-align: left;">In dieser Diplomarbeit dreht sich alles um den sinnvollen und therapeutischen Einsatz von Zauberkunststücken in der Therapie. Dabei wurde diese Methode aus drei unterschiedlichen Sichtweisen beleuchtet:</p>
<p style="text-align: left;">Erstens aus der Objektiven mit Hilfe eines standardisierten Tests, zweitens aus der Sicht eines Therapeuten und zu guter Letzt wurde auch noch versucht die Ansicht der Patienten mit Unterstützung eines Fragebogens einzufangen.</p>
<p style="text-align: left;">Ziel war es damit folgende Forschungsfragen zu beantworten:</p>
<ul style="text-align: left;">
<li>Kann      das Zaubern als therapeutisches Mittel bei sensomotorischen Defiziten der      Handfunktion erfolgreich eingesetzt werden?</li>
<li>Wie      müssen dabei die Rahmenbedingungen und die Abläufe gestaltet werden, um      eine positive Wirkung erzielen zu können?</li>
</ul>
<p style="text-align: left;">Zu Beginn scheint dieses Thema sehr abstrakt, aber je mehr man sich damit auseinandersetzt, desto deutlicher wird einem, wie viel eigentlich hinter jedem Kunststück steckt und wie grenzenlos das Einsatzgebiet sein kann. Wer jetzt neugierig geworden ist und es doch gerne selbst mal ausprobieren möchte, sollte unbedingt weiter lesen und sich verzaubern lassen.</p>
<p style="text-align: left;">Die vollständige Arbeit steht entweder über den <a href="http://www.handlungsplan.net/downloads/">Downloadbereich des handlungs:plan</a> unter der Sektion &#8220;Dokumente&#8221;, oder über unten stehenden Link zum Download zur Verfügung:</p>
<ul style="text-align: left;">
<li><a href="http://handlungsplan.net/wp-content/files/Diplomarbeit_Zaubern_als_therapeutisches_Mittel.pdf">Download der Diplomarbeit &#8220;Zaubern als therapeutisches Mittel&#8221; als PDF</a></li>
</ul>
<p style="text-align: left;">Kontakt mit der Verfasserin könnt ihr unter: <a href="mailto:simone47@gmx.at">simone47@gmx.at</a> aufnehmen.</p>
<h3>Weiterführende Literatur</h3>
<p style="text-align: left;">Wer sich in diese Thematik noch genauer einarbeiten möchte, findet in der nachfolgenden Literaturliste viele Anregungen und Tipps&#8230;die Literaturempfehlungen stammen im Übrigen aus einem Vortrag zum Thema &#8220;Zaubern als therapeutisches Mittel&#8221; von Stefan Staubli und Christine Amrein &#8211; beide sind ergotherapeutisch in der Schweiz tätig &#8211; der auf der <a href="http://www.assista.org/source/assista.php?c=3&amp;umid=1">Integra</a> 2008 in Wels gehalten wurde. Die Votragsdias können als PDF heruntergeladen werden:</p>
<ul>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.assista.org/files/Stefan%20Staubli,%20MSc.%20-%20Christine%20Amrein%20-%20Zaubern%20als%20therapeutisches%20Mittel.pdf">Zaubern als therapeutisches Mittel &#8211; Teil 1</a> (PDF)</li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.assista.org/files/Stefan%20Staubli,%20MSc.%20-%20Christine%20Amrein%20-%20Zaubern%20als%20therapeutisches%20Mittel%20-%202.pdf">Zaubern als therapeutisches Mittel &#8211; Teil 2</a> (PDF)</li>
</ul>
<p style="text-align: left;">Jetzt aber wirklich zu den Literaturempfehlungen:</p>
<ul>
<li style="text-align: left;"><a href="https://www.amazon.de/gp/product/3473530123?ie=UTF8&amp;tag=wwwhandlungsp-21">Zauberbuch für Kinder</a>, Keiler/Michalski, Ravensburger Verlag, 2005 (nur gebraucht erhältlich)</li>
<li style="text-align: left;"><a href="https://www.amazon.de/gp/product/3608945997?ie=UTF8&amp;tag=wwwhandlungsp-21">Wie Zaubern Kindern hilft: Kinder fordern uns heraus</a>, Neumeyer, Klett-Cotta, 2009</li>
<li style="text-align: left;"><a href="https://www.amazon.de/gp/product/3784119476?ie=UTF8&amp;tag=wwwhandlungsp-21">Mit Feengeist und Zauberpuste: Zauberhaftes Arbeiten in Pädagogik und Therapie</a>, Neumeyer, Lambertus Verlag, 2009</li>
<li style="text-align: left;"><a href="https://www.amazon.de/gp/product/3794191455?ie=UTF8&amp;tag=wwwhandlungsp-21">Das verrückte Chemie-Labor: Experimente für Kinder</a>, Korn-Müller/Steffensmeier, Patmos Verlag, 2007</li>
<li style="text-align: left;"><a href="https://www.amazon.de/gp/product/3816697321?ie=UTF8&amp;tag=wwwhandlungsp-21">100 tolle Zaubertricks</a>, Adair, buch und zeit-Verlag, 1993 (nur gebraucht erhältlich)</li>
<li style="text-align: left;"><a href="https://www.amazon.de/gp/product/3806875626?ie=UTF8&amp;tag=wwwhandlungsp-21">Hokus Pokus Fidibus. Einfache aber wirkungsvolle Zaubertricks</a>, Schenk/Sondermeyer, Falken Verlag, 2000</li>
<li style="text-align: left;"><a href="https://www.amazon.de/gp/product/3473378194?ie=UTF8&amp;tag=wwwhandlungsp-21">Die schönsten Zaubertricks für Kinder</a>, Michalski/Rübel, Ravensburger Verlag, 2001</li>
<li style="text-align: left;"><a href="http://www.amazon.com/Copperfields-Project-Handbook-Concept-Copperfield/dp/B002518NG0?ie=UTF8&amp;tag=wwwhandlungsp-21">David Copperfield&#8217;s Project Magic Handbook</a>, Kaufman/Oaks, 2002 (nur gebraucht erhältlich)</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<hr />
<p style="text-align: justify;"><em>handlungs:plan nimmt am <a href="https://partnernet.amazon.de/">Amazon-Partner-Programm</a> teil, wenn du Bücher bei Amazon über unsere Links bestellst, leistest du einen Beitrag zur Reduzierung unserer Serverkosten &#8211; ohne Nachteile für dich als Besteller. Natürlich liegt diese Entscheidung bei dir &#8211; auch lokale Buchhändler wollen schließlich leben. Beachte bitte auch den Abschnitt &#8220;Datenschutz&#8221; im <a href="http://www.handlungsplan.net/impressum/">Impressum</a>!</em></p>
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		<pubDate>Wed, 13 Oct 2010 05:44:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastartikel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Tests]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Dokumente]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Pädiatrie]]></category>
		<category><![CDATA[Test]]></category>

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		<description><![CDATA[„Kinderleicht und bärenstark“ ist ein Projekt welches in einem Hort in Klagenfurt vier Monate lang - mit Kindern im Alter von sechs und sieben Jahren - von Studierenden der Akademie für den ergotherapeutischen Dienst des Landes Kärnten durchgeführt wurde.


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<p style="text-align: center;"><em>Ihr Motto lautet: „Gesundheit kauft man nicht im Handel, denn sie liegt im Lebenswandel!“</em></p>
<p style="text-align: justify;">
<hr style="text-align: justify;" />
<p style="text-align: justify;">„Kinderleicht und bärenstark“ ist ein Projekt welches in einem Hort in Klagenfurt vier Monate lang &#8211; mit Kindern im Alter von sechs und sieben Jahren &#8211; von Studierenden der Akademie für den ergotherapeutischen Dienst des Landes Kärnten durchgeführt wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Idee zu diesem Projekt entstand im Rahmen der Ausbildung: während des Unterrichtes tauchte immer wieder die Thematik auf, dass es aktuell sehr viele Kinder gibt, die Probleme beim Seil springen, Balancieren oder auch Rad fahren haben. Diese Probleme im Gesundheitsverhalten der Kinder können in weiterer Folge deren Handlungsperformance negativ beeinflussen. Im Rahmen des Projektes sollte untersucht werden, inwiefern Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten Einfluss auf das Gesundheitsverhalten von Kindern nehmen können bzw. in welchem Zeitrahmen und durch welche Maßnahmen man die Handlungsperformance der Kinder fördern kann. Zur Untersuchung wurden standardisierte, ergotherapeutisch-pädiatrische Testverfahren angewandt. Insgesamt sind die Ergebnisse des Projektes erstaunlich und eventuell sogar wegweisend für die Zukunft.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine Kurzzusammenfassung der Diplomarbeit steht sowohl im <a href="http://www.handlungsplan.net/downloads/">Downloadbereich des </a><em><a href="http://www.handlungsplan.net/downloads/">handlungs:plan</a> </em>unter der Sektion &#8220;Dokumente&#8221;, als auch unter folgendem Link zur Verfügung:</p>
<ul>
<li><a href="http://handlungsplan.net/wp-content/files/kinderleicht_und_baerenstark.pdf">Download der Diplomarbeitskurzfassung &#8220;kinderleicht und bärenstark&#8221; als PDF</a></li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Kontakt mit der Verfasserin könnt ihr per E-Mail unter <a href="mailto:eli.arch@gmx.at">eli.arch@gmx.at</a> aufnehmen.</p>
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