Sarah Dionisio ist Studentin im Studiengang Ergotherapie an der FH Kärnten, Standort Klagenfurt und ein Sechzehntel des Projektteams von “ergo-goes-wheelmap”. Neben allen anderen anfallenden Aufgaben, die das Projekt betreffen, sorgt sie zusammen mit Iris Beck dafür, dass das begleitende Projekttagebuch – welches am handlungs:plan-Weblog und auf dem Blog von ergo-goes-wheelmap – stetig umfangreicher wird.


Intensive Vorbereitungsarbeiten, große Aufregung und interessierte Gäste – das waren die Ingredienzen für die offizielle Geburtsstunde unseres Projektes „ergo-goes-wheelmap“.

Montag, 21. März 2011, im Hörsaal Chicago an der Fachhochschule Kärnten, Standort Klagenfurt: Ein aufregender Tag für das ergo-goes-wheelmap Projektteam. Punkt 10.30 Uhr eröffnete die Moderationsgruppe unseres Teams offiziell das Projekt und setzte damit den Startschuss für die weiteren Aktivitäten der nächsten Monate.

Dieser Eröffnung waren aufwendige Vorbereitungsarbeiten und intensive Proben vorausgegangen, nicht alles hat sofort geklappt – Engagement, Improvisationstalent und Ausdauer waren gefragt. Trotz einiger Nervosität vor dem großen Auftritt, hat die Präsentationsgruppe ihre Aufgabe letztlich bravourös gemeistert. Dies war nicht zuletzt der tollen Unterstützung von Angelika Mitterbacher und Markus Kraxner zu verdanken. Die beiden Projektleiter haben alle tatkräftig unterstützt und damit die notwendige Sicherheit vermittelt.

Mit der Begrüßung der Gäste war die erste Aufregung verflogen und auch die Technik funktionierte einwandfrei. Es wurden modernste Kommunikationsmittel eingesetzt. Mit einer Präsentation und einem Film wurde den Gästen das Projekt im ersten Schritt erläutert. Ergänzt wurde dies durch eine Live-Konferenz via Skype mit dem Mitgründer der wheelmap.org-Plattform, Raúl Krauthausen. Er wurde direkt aus Berlin zugeschaltet und bereicherte die Veranstaltung mit seinen charmant dargebotenen Informationen.

Nach rund 30 Minuten waren wir mit unseren Ausführungen am Ende angelangt und standen den Interessierten am eigens eingerichteten Info-Tisch noch Rede und Antwort. Um den Gästen ein Gefühl für die Schwierigkeiten der Rollstuhlfahrer vermitteln zu können, wurden ein Rollstuhl und eine in Handarbeit hergestellte Barriere bereitgestellt. Guter Wille ist aber noch kein Garant für Erfolg – leider hat sich dann doch niemand getraut, den Rollstuhl zu testen.

Den rollstuhlgerechten Weg zum Buffet fanden letztlich alle Gäste, mit interessanten Kontaktgesprächen fand die Veranstaltung ihr Ende. Wir alle hoffen, dass wir den Elan und die Begeisterung die nächsten Monate aufrechterhalten können und unser Projekt damit ein weiterer Baustein für eine positive Weiterentwicklung unserer Gesellschaft wird.


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