Seit meinem letzten Artikel sind wieder ein paar Wochen vergangen, und ich werde mich in Zukunft bemühen, euch öfter an meinem studentischen Leben teilhaben zu lassen…was ist also alles passiert seit dem 17. November?

Einige Lehrveranstaltungen sind durch die Stundenplanstruktur bereits abgeschlossen und werden durch neue besetzt. Unser Stundenplan besteht aus großen Blöcken, in denen wir die Vortragenden bis zu fünf Stunden an einem Tag bei uns haben. Die aneinander geketteten Lehreinheiten sind bei Krankheit etwas problematisch, da wir 80 Prozent Anwesenheitspflicht haben. (Glücklicherweise trage ich dieses Problem derzeit nur hypothetisch in meinem Kopf.)

Die Blöcke sind manchmal etwas mühsam, da nach einer gewissen Zeit das bzw. mein Hirn nicht mehr mitdenken mag, andererseits hat es den Vorteil, dass, sofern die Lehrveranstaltung didaktisch gut aufbereitet ist, Themen durchgehend bearbeitet werden können und nicht durch etwa einwöchige Pause wieder ganz aus dem Gedächtnis verschwinden.

Mittlerweile habe ich recht guten Kontakt zu einigen Drittsemestern gefunden und halte mich dementsprechend öfters in ihrem Territorium auf. Es ist ein offener und herzlicher Kontakt, der immer wieder aufmuntert und bei der Psychohygiene enorm hilfreich ist.

Der Stresspegel und die Leistungsanforderungen sind weiter gestiegen (Aktiengesellschaften würden über einen solchen Anstieg an der Börse hellauf begeistert sein), was auch daran liegt, dass wir kaum Zeit haben die uns gestellten Aufgaben in unserer „Freizeit“ zu erfüllen. Wenn ich von 8-17 Uhr an der FH bin, ist meine Motivation mich zu Hause vor die Bücher und Unterlagen zu setzten marginal.

Glücklicherweise bleiben uns die Wochenenden und da ich am Freitag wieder eine Prüfung habe, werde ich die verbleibende Zeit zum Lernen nutzen…