Die Weihnachtsfeiertage stehen vor der Tür und ich nutze meinen Ferienstart, um das Jahr 2010 noch mit einem Artikel ausklingen zu lassen.

Die Prüfungen am letzten Freitag sind für uns alle positiv ausgegangen und ich konnte nach meinem „anatomischen“ Reinfall wieder mit stolzem Haupte durch die FH marschieren. Wieder ein kleines Stück weiter und ich kann mit einem guten Gefühl in die Ferien starten. Generell haben mich die zwei Prüfungen sehr motiviert. Nach der Prüfung hat sich die Leiterin der Lehrveranstaltungen dafür bedankt, dass wir gelernt haben. So etwas ist mir weder in meiner Schullaufbahn, noch zu meiner Uni-Zeit widerfahren. Dieser Zug hat mir sehr imponiert und mich positiv bestärkt. Nicht immer wird mit Lob und „positivem“ Feedback gearbeitet. Ein Zustand der eigentlich sehr schade ist, da Bemühungen im Sand verlaufen und sich dieses Quäntchen Frustration breitmacht, welches das Engagement in den darauf folgenden Arbeiten auf ein Minimum reduziert.

Wer glaubt, dass diese Ferien, der allgemeinen Definition von Ferien (arbeitsfreie Zeit) entsprechen, irrt sich. Am 10. Januar 2011 startet der FH-Alltag wieder und bis dorthin sollte ich drei kleine Projekte, zwei Präsentationen, eine Reflexion und die Muskeln im Selbststudium abarbeiten. Zumindest hat es den Vorteil, dass ich bei Schlechtwetter* und Langeweile aus einem breiten Spektrum an Aktivitäten wählen kann, und mein Hirn im Training bleibt.

Noch kurz zu einer unserer neue(re)n Lehrveranstaltungen:

Das „Arbeiten mit Holz“ macht mir großen Spaß und unser „Meister“ ist ein toller, humoristischer Mann, der unserer weiblichen Übermacht ganz gelassen und fröhlich begegnet. Nachdem unser erstes Werkstück ein Teelichthalter war, haben wir diesen Montag ein „GlücksschweinJausenBrettl“ gemacht und nach den Ferien steht ein Webrahmen auf dem Programm.

Und wo wir gerade beim Glücksschwein sind: Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern (freilich auch dem Rest der Welt) einen guten Rutsch ins Neue Jahr – selbstverständlich ohne Frakturen, Rupturen und bleibenden Leberschäden.

*Apropos Wetter: Für unseren Studienplan wäre beginnendes Tauwetter günstig, da wir im 1. Semester eigentlich noch die Übung „Gartenarbeit“ hätten. Obwohl ich es durchaus amüsant  fände, mit Eispickel, Vorschlaghammer und Frostschutzmittel bewaffnet, Blumenbeete unsicher zu machen.