Dein Tonfeld, das unbekannte Wesen…die Arbeit am Tonfeld® – in der Regel das Betätigungsfeld von Lebens- und Sozialberatern und –beraterinnen – lässt sich auch ergotherapeutisch anwenden, mit anderem Hintergrund und aus anderem Blickwinkel. Passend zur Thematik gibt es zusätzlich einen, bereits erschienen, Bericht über einen Selbsterfahrungsworkshop am Tonfeld nachzulesen.

Im Gespräch mit Christine Ofner, die als Ergotherapeutin langjährige Erfahrung in der Behandlung von mehrfach behinderten Kindern und Jugendlichen vorweisen kann und seit 1 ½ Jahren die Arbeit mit dem Tonfeld in ihr fachliches Portfolio integriert hat, versuchen wir der Thematik „Tonfeld“ auf die Spur zu kommen, ergotherapeutische Gesichtspunkte herauszuarbeiten und praktische Anwendungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Inhalt

Von der Ausbildung, über Christines persönlichen Zugang zum Tonfeld als therapeutisches Medium bis hin zu praktischen Anwendungsmöglichkeiten, spannt sich der Bogen in diesem einstündigen Gespräch. Die Art des verwendeten Tons kommt ebenso zur Sprache, wie beobachtbare Veränderungen während der begleiteten Einheiten und die Therapiedauer.

Fazit

Das Tonfeld ist schwer abzubilden, weder im Text noch im Gespräch. Wir haben versucht den Nebel ein wenig zu lichten, um den Zuhörerinnen und Zuhörern einen Eindruck zu vermitteln, womit man es hier überhaupt zu tun hat. Dies ist uns – zumindest teilweise – gelungen, nichtsdestotrotz sei allen Interessierten empfohlen, sich in einer Selbsterfahrungsstunde einmal mit dem schlichten Holzrahmen bekanntzumachen. Viel Gesagtes mag danach nachvollziehbarer erscheinen und es ist definitiv eine Erfahrung. Es bleibt jedenfalls spannend abzuwarten wie sich das Tonfeld im – zunehmend wissenschaftlich orientierten – Klima der ergotherapeutischen Landschaft bewährt und wann die ersten Studien zur Wirksamkeit abgeschlossen sind.

Weblinks

Buchempfehlungen

Die Literatur zum Thema ist rar – und meist nur mehr gebraucht oder als Restposten erhältlich.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Zuhören und hoffe, dass es uns zumindest gelungen ist einen verständlichen Überblick über die Grundlagen des Themas zu geben. Feedback zum Podcast ist (wie immer) über den iTunes-Store, per Mail an podcast@handlungsplan.net oder im Kommentarbereich erwünscht und willkommen!

Update 10.05.2011

Für Interessierte, die sich in dieser Woche zufällig in Kärnten aufhalten: im Rahmen der Re-Care 2011 finden am Donnerstag, dem 12.05.2011, ab 15.00 Uhr ein Vortrag zum Thema unter dem Motto „Arbeit am Tonfeld – sprechende Hände – leibliches Verstehen“ und am Freitag, dem 13.05.2011, ab 14.00 Uhr ein dreistündiger Workshop zum Thema Arbeit am Tonfeld unter dem Motto „Ich berühre und werde berührt“, jeweils von und mit Gerhild Tschachler-Nagy, statt, das gesamte Vortragsprogramm der Re-Care ist als PDF herunterladbar.


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