Wenn sich interessante Gespräche mit interessanten Personen spontan und kurzfristig ergeben, bin ich immer hoch erfreut – und viel Grund zur Freude gab es im Februar 2011, als ich mich – anlässlich einer Fortbildung in Wien zum Thema COPM – ausführlich mit Ellen Romein unterhalten konnte. Sie hat nicht nur eine beeindruckende Vita vorzuweisen, sondern verfügt auch über ein profundes Fachwissen zu ergotherapeutischen Kernthemen und die Fähigkeit dieses Wissen in ansprechender Art & Weise zu transportieren.

Zur Person

Ellen Romein wurde in den Niederlanden geboren und hat ihre Ausbildung zur Ergotherapeutin 1976 in Amsterdam abgeschlossen. Beruflich war sie unter anderem in den Niederlanden, in Australien und in Deutschland tätig – und zwar quer durch alle Fachbereiche. Sie leitete für 15 Jahre die Abteilung für Ergotherapie im Klinikum Vogtareuth. Neben zahlreichen Zusatzqualifikationen in den Bereichen Forschung, Assessments und Modellen hat sie das Assessments Remi-Pro entwickelt und validiert zurzeit das Assisting Hand Assessment für Kinder mit erworbener Hemiparese, umfangreiche Vortragstätigkeiten runden das berufliche Portfolio ab – ein Link zu einem detaillierten CV findet sich in der Sektion „Weblinks“ dieses Beitrags.

Inhalt

Der Bogen des Gesprächs spannt sich, beginnend mit der Vita von Ellen, von den Grundlagen (und sich daraus ergebenden Problemen) eines klientenzentrierten, ergotherapeutischen Zugangs und einem kleinen Abstecher zu der ICF, über die Diskrepanz zwischen ergotherapeutischer Theorie und tatsächlich angewandter Praxis, bis hin zu Einblicken in das CMOP als Modell und das COPM als zugehöriges klientenzentriertes und betätigungsorientiertes Assessmentinstrument.

Fazit

Wie bereits in einem im Februar erschienen Beitrag dargelegt, halte ich persönlich ein umfangreiches Fachwissen um Klientenzentriertheit, Aktivität und Betätigung für ergotherapeutisches Grundwissen, um mit der aktuellen Entwicklung des Berufes auf nationaler und internationaler Ebene Schritt zu halten. Ellen Romein liefert meiner Einschätzung nach in diesem Gespräch ausreichende Hintergründe und Motivation für eine ausführlichere Beschäftigung mit dieser Thematik, die eine tatsächliche Orientierung an den Bedürfnissen und Zielen von Klientinnen und Klienten ermöglicht.

Weblinks

Weiterführende Literatur

Ich wünsche euch viel Spaß beim Zuhören und hoffe, ihr eine ebenso kurzweilige Zeit verbringt, wie ich sie beim Gespräch selbst hatte. Feedback zum Podcast ist (wie üblich) über den iTunes-Store, per Mail an podcast@handlungsplan.net oder im Kommentarbereich erwünscht und willkommen!


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