Einleitung

Logo des ersten handlungs:plan ArtikelpreisesKönnt ihr euch noch erinnern? Am 16. Dezember – also vor etwas über drei Monaten habe ich euch eingeladen am 1. handlungs:plan-Artikelpreis teilzunehmen, da wir durch einen bezahlten Beitrag der Donau-Universität Krems etwas Geld in unserer Kasse hatten? Als Abgabeschluss wurde der 31.03.2012 festgelegt, Gemütlichkeit schein mir diesbezüglich angebracht, die Voraussetzungen die ein Beitrag erfüllen musste um angenommen zu werden waren ebenfalls bewusst relativ niedrig gewählt, zumindest im Vergleich zur Publikation in Fachzeitschriften. Die Preisgelder andererseits waren – wiederum im Vergleich zu den Honoraren von Fachzeitschriften bewusst eher hoch gewählt, es ging auch durchaus um die Schaffung eines finanzielle Anreizes.

Publikation und Ankündigungen

Die Ankündigung der Aktion erfolgte neben unserer Website auch auf den handlungs:plan-Kanälen von Twitter und Facebook, weiters wurden die Berufsverbände aller deutschsprachigen Länder (Ö, D, CH) sowie alle Ausbildungsstätten und Masterstudiengänge in Österreich per E-Mail auf die Aktion aufmerksam gemacht, der Thieme-Verlag nahm den Artikelpreis in seinen ergopraxis-Newsletter auf und Ergotherapie Austria hat den Artikelpreis nochmals im Print vorgestellt. Über die absolute Reichweite der Ankündigung – inklusive Retweets, Facebook-Likes und Blogeinträge – kann ich nur spekulieren, aber ich schätze dass mindestens 1.000 Personen (von denen ein Großteil Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten sein dürften) in der einen oder anderen Form auf unserer Einladung aufmerksam wurden oder gemacht wurden. Der dazugehörige Beitrag auf unserer Website hatte mit dem heutigen Tag insgesamt 371 Aufrufe, das PDF mit den Teilnahmebedingungen wurde im Downloadbereich der handlungs:plan-Website selbst 29-mal heruntergeladen (wobei anzumerken ist, dass es auch im Beitrag selbst bereits als Download verlinkt war). Das wenige Feedback war grundsätzlich positiv, ich habe also mit einem gewissen Zulauf gerechnet, aber die Erwartungen wurden…sagen wir einmal…definitiv übertroffen.

Screenshot der Artikelaufrufe des 1. handlungs:plan-Artikelpreises

Einreichungen zum Stichtag

Um es kurz und schmerzlos zu machen: der Aufruf führte insgesamt zu einer (richtig gelesen: einer) Einreichung, der betreffende Beitrag ist sehr umfangreich aber wurde offensichtlich nicht gezielt auf unserer Einladung hin verfasst, wobei das ja eigentlich kein Problem darstellt.

Zugegeben: Man hätte regelmäßig wieder darauf hinweisen können, man hätte noch ein bisschen mehr die Werbetrommel rühren können, man hätte den Abgabetermin öfter kommunizieren können – aber ich war neugierig, zu welchem Ergebnis dieser Aufruf ohne weiteres Zutun führen würde, deshalb habe ich mich auch entschlossen die Abgabefrist, entgegen der oft üblichen Gepflogenheiten bei einem Call für Papers, nicht zu verlängern beziehungsweise nach hinten zu verschieben.

Wie geht’s weiter?

Geld gehört unter die Leute“ lautet ein Sprichwort – und Ideen bei denen die Website im Vordergrund steht habe ich ja prinzipiell ein paar: von der Bezahlung eines Premium-Accounts bei flickr um alle Artikelbilder öffentlich verfügbar zu machen, über die Bezahlung der Serverkosten für einige Jahre, bis hin zu der Anschaffung von zusätzlichem technischen Gerät für die mobile Betreuung der Website und der sozialen Medienkanäle ist die Bandbreite sehr groß und ich bin noch etwas unschlüssig was genau als Nächstes passieren soll. Eines steht aber in jedem Fall bereits fest: In näherer Zukunft ist keine weitere Ausschreibung eines Artikelpreises angedacht, weil der Arbeitsaufwand in keinem Verhältnis zum Ergebnis zu stehen scheint. Das heißt aber nicht, dass ich für gute Ideen bezüglich der Verwendung des Geldes nicht offen wäre – falls jemand von euch diesbezüglich Anregungen hat, freue ich mich im Kommentarbereich auf diese…